Amoklauf von Erfurt (2002)

Am 26.April 2002 lief am Gutenberggymnasium in Erfurt ein 19-jähriger Schüler Amok. Er war zuvor der Schule verwiesen worden, weil er versucht hatte, sein Fehlen mit einem gefälschten Attest zu entschuldigen. Er erschoss zwölf Lehrer, zwei Schüler, eine Sekretärin, einen Polizisten und am Ende sich selbst. Der Amokläufer besaß Filme und Computerspiele, die Gewalt verherrlichend darstellen. Mit den Ereignissen von Erfurt begann die Debatte um das Verbot von sogenannten Killerspielen, die bis heute aktuell ist.