Teasergrafik: Juliane Dorn

Um die Bereitschaft zu erhöhen, Organspender zu werden, schreiben im Zuge der Organspendereform die Versicherungen seit dem 1. November alle ihre Mitglieder ab 16 Jahren an, sich für oder gegen einen Organspendeausweis zu entscheiden. Wie steht ihr dazu? Seid ihr bereit, nach eurem Tod Organe zu spenden? Anh und Sarah haben da unterschiedliche Standpunkte.

Pro: Anh

Natürlich ist es besorgniserregend, wenn Ärzte Krankenakten manipulieren, um bestimmte Patienten zu bevorzugen – so jüngst geschehen an Kliniken in Göttingen, München und Regensburg. Aber das sind Einzelfälle, die nicht an meiner Überzeugung rütteln können: Ja zur Organspende!

Die Rechtslage ist eindeutig. So heißt es im Transplantationsgesetz: „Die Bereiche Organentnahme, -vermittlung und -transplantation sind organisatorisch und personell voneinander zu trennen.“ Bei der gemeinnützigen Stiftung Eurotransplant laufen alle Informationen über Spenderorgane zusammen, die dann je nach Dringlichkeit verteilt werden. Die nun aufgedeckten Fälle werden dazu beitragen, die bisherigen Schlupflöcher zu schließen.

Zu solchen Straftaten kommt es außerdem deshalb, weil es zu wenig Menschen gibt, die sich zu einer Organspende bereit erklären. Im schlimmsten Fall führt dieses fehlende Spenderangebot dazu, dass beispielsweise Flüchtlingen gewaltsam Organe entnommen werden, mit denen dann Organhändler ihr Geld machen.

In Deutschland muss niemand Angst haben, dass ihm fälschlicherweise noch zu Lebzeiten Organe entnommen werden. Erst wenn zwei Ärzte unabhängig voneinander den Hirntod des Patienten festgestellt haben, kommt es auch wirklich zur Organentnahme – vorausgesetzt der Verstorbene war als potentieller Organspender gemeldet.

Jeder sollte sich vor Augen halten: Auch er oder sie kann von einem Tag auf den anderen auf ein Spenderorgan angewiesen sein. 3.846 Menschen hatten 2011 das Glück, ein Spenderorgan transplantiert zu bekommen. Diesen stehen mit rund 12.000 fast drei Mal so viele gegenüber, die auf der Warteliste stehen. Täglich sterben drei Menschen, die durch eine Transplantation gerettet worden wären. Was hindert uns also, noch nach unserem Tod eine letzte gute Tat zu vollbringen?

Contra: Sarah

Natürlich wissen wir alle, dass Organspende im Grunde genommen eine gute Sache ist, dass Menschenleben dadurch verlängert werden können und dass viele Menschen meinen, ihrem Leben, dadurch einen „letzten“ Sinn zu geben.

Sobald man sich aber gegen das Thema ausspricht, stößt man auf Unverständnis und teilweise schon ein wenig Verachtung. Ich finde, dass jedem seine Meinung gelassen werden sollte und dass die Entscheidung gegen die Organspende genauso respektiert werden sollte, wie die dafür. Denn es gibt genauso viele Argumente gegen das Spenden wie dafür. Ich persönlich bin mir im Bezug auf dieses Thema nicht sicher und würde sogar sagen, dass ich eher dazu tendiere, kein Organspender zu werden.

An erster Stelle steht natürlich immer die Frage, nach dem Zeitpunkt des Todes. Erst wenn zwei Ärzte unabhängig voneinander den Hirntod eines Spenders festgestellt haben, dürfen diesem Organe entnommen werden. Jedoch bedeutet Hirntod nicht gleich Tod. Der Mensch ist zu diesem Zeitpunkt weder tot noch lebendig. Er wird nie wieder leben können, ist aber gleichzeitig weit davon entfernt, tot zu sein. Erst die Organspende „tötet“ letztendlich den Spender, denn die Entnahme der Organe ist die Ursache für den Tod.

Versetzt man sich in die Lage des Arztes, fällt ein weiterer Aspekt auf. Wenn die Entnahme die Todesursache ist, wird der Arzt somit – überspitzt gesagt – nicht zum Mörder? Niemand würde einen Arzt je als solchen bezeichnen. Ob der Arzt jedoch selber mit dieser Gewissensfrage leben kann, ist etwas Anderes. Auf der anderen Seite unterschreibe ich dann doch sozusagen mit dem Organspendeausweis meinen eigenen Tod. Natürlich ist es im Endeffekt egal, wie wir sterben, da wir dem Tod so oder so nicht entgehen können. Aber wenn ich den Organspendeausweis mit mir herumtrage, werde ich immer wieder, wenn ich den Ausweis sehe, an den Tod erinnert. Ich glaube, dass ich damit nicht umgehen könnte, vor allem da ich noch jung bin und mich andere Dinge beschäftigen als mein Tod.

Kommentare

ich find organspende gut aber nur wenn die organe nach einer nicht manipulierten warteliste gehen
Genau sehe ich auch so
ist aber immer so es ist einfach etwas sehr sehr nices deshalb ist die Warteliste immer lang wie dieser klavierspieler
ist es nicht gut zuwissen das man einem Menschen geholfen hat.
Es gibt deutlich zu wenige Leute mit einem Organspendeausweis aber von jenen viele die der Organspende zustimmen. Der Grund, dass es zu wenige Spender gibt, liegt nicht an der Anzahl die sich dagegen entscheiden sondern an der mangelden Information und Werbung der Krankenkassen. Ich stehe klar hinter der Organspende akzeptiere aber genauso diejenigen die sich dagegen entscheiden!
ganz schwache contra argumente hier
Organspende ist äußerst gefährlich für den Spender, weil der Hirntod nur mit elektronischen Geräten festgestellt wird. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen noch gar nicht wirklich Tod waren, als man sie aufgeschnitten und Organe herausgeholt hat. Das heißt, dass der Spender die grausamen Schmerzen während der Organentnahme voll spürt und auch entsprechende massive Abwehrreaktionen zeigt. Ich bin hundert prozentig davon überzeugt, dass man einen Organspender gern mal verfrüht für tod erklärt und quasi lebendig ausschlachtet, wenn zum beispiel ein Josef Ackermann oder Helmut Kohl Organe Organ brauchen. Organspende ist ein schändliches und für die Ärzteschaft lohnendes Geschäft.
Der Vorteil ist, dass bei Organspendern zwei Ärzte unabhängig den Tod feststellen müssen. Sonst würde einer reichen und man wird direkt in die Kiste gepackt und in den Kühlschrank geschoben 😉
Ich würde niemals einem Oberst Klein Orgene von mir überlassen wollen. Auch nicht einem Josef Ackermann oder einem Beamten des Verfassungsschutzes. Es gibt auch noch zahlreiche andere unsägliche Menschen. Also verweigere ich mich total. Der Beitrag wurde von der Redaktion wegen einer unwahren Tatsachenbehauptung geändert.
Die Empörung über Manipulationen durch Ärzte ist ja berechtigt. Wenn aber deswegen die Organspendenbereitschaft deutlich zurückgeht, ist das geradezu widersinnig. Die Manipulationen gedeihen nur auf einem "Markt", auf dem Mangel herrscht. Ein Rückgang der Spenden wird das Problem nicht lösen sondern im Gegenteil die "Preise" erhöhen! Abgesehen davon: wer sich mit dem Hinweis auf die Manipulationen verweigert, der findet es offenbar wichtiger, Manipulationen zu verhindern als einem sterbenskranken zu helfen…? Das Gegenteil wäre richtig: je mehr Organe gespendet werden, desto weniger werden Geschäfte damit lohnen… Auch die Befürchtung, halb- oder vierteltote würden brutal ausgeschlachtet, so lächerlich ich das finde, erledigt sich dann von selbst!
Sehr geehrter Herber Müller, warum sollten Wir, die gegen einer Organspende uns aussprechen das kostbarste was Wir besitzen verschenken ? Wir haben nichts zu verschenken. Und eine Schenkung wird da nicht zur Pflicht (soviel einmal dazu) Dann bekommt vl ja noch ein Mörder oder Vergewaltiger oder ein anderer böser, jähzorniger Mensch die Chance auf ein 2tes Leben. Wir sind doch kein Ersatzteilelager ! Wo kämen wir da hin, wenn sowas abgefahrenes wie die Organspende inkl. die Transplantationsinteressen schon oberste Priorität hätte als ein Menschenwürdiges sterben. Soweit darf es niemals kommen. Ich hoffe das sehen ganz viele Menschen so, und überdenken ihre Bereitschaft zur Spende noch.
Sehr geehrter Herr Richard …, obwohl ich die Entscheidungsfreiheit in diesem Fall natürlich unterstütze, verstehe ich Ihre Beweggründe nicht. Was soll es Ihnen denn schaden, wenn Sie ihre Organe, die Sie ja nicht mehr brauchen – die werden genauso von Würmern gefressen, wenn Sie im Grab liegen, wie ihr restlicher Körper – an einen Menschen "verschenken", der dank ihnen und Ihnen eben noch nicht von genannten Würmern verspeist werden wird. Ebenso wenig müssen Sie zu der Kassiererin an der Supermarktkasse nett sein, aber es schadet Ihnen ja nicht und die Kassiererin macht es glücklich – zugegeben, der Vergleich hinkt, aber vielleicht verstehen Sie ja trotzdem, worauf ich hinauswill. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihre Organe an einen dermaßig schlechten Menschen anstatt an einen normalen/guten Menschen ist ja mal offensichtlich klein. Machen Sie was Sie wollen, ich werde, sobald ich 16 bin, einen Organspendeausweis mit einem fetten JA abholen.
Weil ich als Individuum geboren wurde, und als Ganzes "Individuum" aus dem Leben trete möchte. Das ist ein moralischer Aspekt ! Menschen werden nur mit einem Herz, einer Lunge, einer Bauchspeicheldrüse geboren. Wenn die Natur es so vorgesehen hätte, ewig zu Leben und dem Sterbeprozess ein "Schnippchen" schlagen wollten – funktioniert das nun mal nicht und wir wären vermutlich anders ausgestattet worden. Es ist nun mal nicht von jedem genug da auf das wir ständig zurückgreifen könnten ohne andere Idividuen damit zu belasten (Sprich Organspende bei Hirntote) ! Und dass sollten wir endlich kapieren. Ausserdem ist mit dem Tod nicht alles vorbei. Man lebt weiter. Teile unserer Erinnerung leben weiter. Ist denn nicht alles eine Energie? Warum nicht auch Wir Menschen "nach" dem Tod….schon mal darüber nachgedacht ?
Man stirbt doch eh, und dann kann man doch auch noch Leben retten.
Die Contraseite ist wirklich schwach geschrieben, Ärzte als "Mörder" dazustellen völlig überspitzt. Hirntod bedeutet, dass nur noch Körperfunktionen stattfinden, weil der Patient an Maschinen gekoppelt ist, er wird nicht wieder aufstehen können, er vegetiert abgeschnitten vor sich hin. Wenn ich den Organspendeausweis in meiner Tasche sehe, denke ich nicht an den Tod, wenn ich ihn überhaupt beachte, dann sagt er mir: sollte ich einen Unfall haben, kriegt endlich jemand das Organ auf das er schon so lange wartet.
Ich stehe auch ganz klar hinter der organspende und finde die Contraseite mit ganz schwachen Argumenten bestückt. Mit einer Organspende, könnte man ja sogar mehrere Menschenleben retten, wenn man zum Beispiel Nieren und Leber spendet. Jedoch akzeptiere ich auch Menschen, die sich ganz bewusst gegen eine Organspende entscheiden.
das is mein schulfreund gewesen.
Könnt ihr mal bitte aufhören, alles vollzuspamen
Contra! Ich habe einen Spendeausweis, weiß aber nicht ob ich ihn behalte. Es würde mehr Spender geben, wenn für die Organe an die Kinder Geld gezahlt würde, denn in unserer Geselschaft ist Geld der Mittelpunkt und nichts gibt es um sonst. Warum soll ich meine Körperteile zur Verfügung stellen, das damit andere Geschäft machen? Wenn sich das positiv ändert gibt es auch mehr Spender. Darüber sollten Politiker mal nachdenken!
willst Du mit den Geschäftemachern gemeinsame Sache machen?? Wenn man deinem Vorschlag folgt, steigt der Wert der Organe, und das wird die Misere nicht verbessern
UNd was ist wenn man den Mensch nicht mag der dein Organ bekommt ?
DU WEIßT ES DOCH NICHT! Und vielleicht wird er ja mit deiner Leber, Lunge, Herz, Niere oder Hornhaut zu einem richtig sypmpatischen Menschen, der sich freut, dass es so gute Menschen gibt, wie du einer warst !?
Vielleicht wird er ja mit deiner Leber, Lunge, Herz, Niere oder Hornhaut zu einem richtig sypmpatischen Menschen, der sich freut, dass es so gute Menschen gibt, wie du einer warst !?
Aber ich will Menschen retten!!!
Ich bin für die Organspende, jedoch sollte man wirklich beachten, dass Hirntod eine Prognose ist und die Medizin nicht immer richtig liegt.
ich stimme dem Herbert Müller vollkommen zu. Die Korruption kann nur durch Mangel entstehen. Durch nicht spenden bestraft ihr die Menschen, die ein Organ brauchen und weiter leben wollen. Die Ärzte, die den Skandal zu verantworten haben, leben weiter. Mein Sohn hat vor 9 Jahren eine Niere gespendet bekommen. Wir wissen nur, dass die Spenderin eine Frau mittleren Alters war. Und ihr glaubt gar nicht, wie dankbar wir ihr und ihren Angehörigen sind, denn ohne ihre Großherzigkeit wäre mein Sohn heute vermutlich schon tot. Und wir konnten die Ärzte nicht bestechen, denn die machten nicht den Eindruck, als das sie sich bestechen lassen würden und davon einmal abgesehen, haben wir gar nicht das Geld dafür. Also es werden nicht nur Organe an Reiche verkauft. Ich bin persönlich für eine Gesetzesänderung nämlich dem Widerspruchsrecht. Das wird unter anderem in Spanien praktiziert. Dort liegt die Spende Bereitschaft bei ca. 36 % bei uns im Durchschnitt gerade mal bei 12 %. Damit wäre der Handel uninteressant. Zum Thema Hirntod ist zu sagen, dass doch nicht nur ein Arzt für alles zuständig ist. An der Behandlung des Patienten sind immer mehrere Ärzte aber auch Pflegepersonal beteiligt. Mit der Äußerung, dass der Hirntod vielleicht vorzeitig diagnostiziert wurde, um an die Organe zu kommen, stellt ihr alle in ein korruptes Licht. Davon einmal abgesehen, haben die meisten Patienten Angehörige. Und wenn diese sich richtig kümmern, wird nichts passieren, was nicht passieren soll. Denn Angehörige haben am Ende das letzte Wort.
Dinge die mich gegenüber der Organspende skeptisch machen sind zu einem die aggressiven Werbekampagnen mit denen versucht wird Menschen für die Organspende zu gewinnen. Sie zielen häufig darauf ab einen ein schlechtes Gewissen zu machen wenn man sich dagegen entscheidet. Wenn ich z.B. die Illustration anschaue die hier verwendet wird. Das eine Mädchen reicht ihr Herz auf ihrer Handfläche und die andere ein kleines graues „x“. Wenn man bedenkt wie viele eigentlich gesunde Menschen an so trivialen Dingen wie Infektionserkrankungen oder Hunger sterben wird man vielleicht etwas Nachdenklich. Diesen Menschen könnte man viel einfacher das Leben retten. Ein anderes Argument ist für mich das in unterschiedlichen Ländern immer noch der Zeitpunkt wann man Organe entnehmen darf unterschiedlich ist. Es wird immer argumentiert dass der Hirntod ein sicheres Mittel sei um den Tod festzustellen. In Spanien, Frankreich und einigen anderen Ländern ist aber beispielsweise der Herzstillstand ausreichend um eine Organentnahme zu erlauben. Das ist nicht sehr beruhigend. Ich bezweifle auch das es durch mehr Organe zu weniger Skandalen kommen würde. Für die Organempfänger geht es um Leben und Tod, es wird sicherlich immer Leute geben die sehr viel Geld dafür bezahlen würden damit sie möglichst schnell ein Organ bekommen. Dann wäre noch dieses merkwürdige Wort „Organmangel“. Das suggeriert das es eine Art Grundrecht eines jeden Bürgers auf Ersatzorgane gäbe. Es klingt nach einem Versuch den Tod aus dem modernen leben auszublenden. Niemand will sich mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Dabei sollten wir nicht vergessen, egal wie viele Organe wir auch verpflanzen sollten, ewig lebt keiner. Deswegen würde ich mir wünschen, dass in unserer Gesellschaft offener über das Thema Tod gesprochen werden würde. Das sind meine ganz persönlichen Bedenken auf die ich bei der Auseinandersetzung mit dem Thema gestoßen bin. Jeder sollte sich gründlich Informieren und dann eine Entscheidung treffen dürfen und diese sollte respektiert werden.
@Sarah: Hut ab vor deiner Argumentation gegen die Organspende!!! Du führst hier Punkte an, welche zum Überlegen anregen. Gleich an erster Stelle möchte ich sagen, dass ich selbst meine Organe spenden würde. Wenn ich nach der Einschätzung der zwei (unabhängigen) Ärzte eh Hirntod bin, kann man mich auch ausschlachten, um den einen oder anderen zu einem "neuen" Organ zu verhelfen. Mich würde es im Nachhinein nur ärgern, wenn ein Trunki meine Leber bekommt, und diese wieder versaufen würde, sprich: ich erwarte schon, dass meine Organe geachtet werden und an Menschen vergeben, die es auch verdient haben. Zum Thema Manipulation: der Arzt, der letzendlich am Patienten steht und dessen Organe entnimmt, macht nur seinen Job. Manipuliert haben die am Schreibtisch! Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man Patienten ihren (Hirn-)Tod nicht ansieht. Er ist beatmet, zeigt Herzschlag, Puls etc. Fast wie schlafend, nur unterstützt. Passend dazu gibt es eine Argumentation im Web: "Hirntod ist eine Erfindung der Transplantationmedizin" In diversen Foren liest man, dass zu Beginn der Organentnahme der Patient mit erhöhten Funktionswerten reagiert, sprich: man denkt, er spürt Schmerz o.ä.. Mit dem Entfernen der Organe ist dann der Tod besiegelt.(wobei ich den Arzt nicht wie Sarah als Mörder bezeichnen würde). Auch hat der Angehörige weniger die Möglichkeit, von seinen Lieben Abschied zu nehmen, da der Patient ja im OP stirbt und es da keinen Abschiedsraum gibt, wie es auf Station der Fall ist. Mein Fazit: wer seine Organe bedingungslos spenden würde, sollte meinen Post wieder vergessen. Wer noch zweifelt, der sollte unbedingt "contra Organspende" goog….ln, dort liest man Erfahrungsberichte von Angehörigen, welche nie wieder die Organe von ihren Liebsten freigeben würden. Für mich selbst: sollte ich eher gehen als meine Frau wird es nix mit der Spende, da meine Frau gegen Organspende ist .
Leider ist die Contra Position nicht wirklich umfangreich behandelt worden. Hier einmal eine objektive Zusammenfassung der wichtigsten Argumente gegen eine Organspende. Weitere Argumente wie psychologische / spirituelle Folgen für Hinterbliebene und religiöses/emotionales Geplänkel habe ich zugunsten einer stringenten Argumentation vernachlässigt. Bei Bedarf sollte jeder selbst in der Lage sein dies gegebenenfalls zu ergänzen. 1) Keine einheitliche Definition des endgültigen Todeszeitpunkts: Die Definition des Hirntods ist höchst umstritten und bezeichnet genaugenommen den Zustand des Sterbens. Es kann nicht abschließend sichergestellt werden, dass man nach Eintritt des Hirntods wirklich kein Schmerzempfinden mehr besitzt, da das Entstehen von Bewusstsein noch weitgehend unerforscht ist. Neuronale Aktivität findet nicht ausschließlich im Gehirn statt, sondern manifestiert sich darüber hinaus in diversen Reflexen und biochemischen Reaktionen, die in vielen Zellen des Körpers anzutreffen sind, unter anderem im Darmtrakt und Rückenmark. Auch ohne religiöse Argumente ins Feld zu führen, ist Bewusstseins definitiv mehr als reine Hirnaktivität, die sich mit unserem aktuellem Wissensstand nicht endgültig erklären lässt. Eine besondere Rolle spielt diese Tatsache aufgrund der fehlenden Betäubung während der Organentnahme, sodass vermeidbares Leid für Spender nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Insekten besitzen beispielsweise ebenfalls keine Schmerzrezeptoren und könnten demnach, vergleichbar mit einem Hirntoten keinen Schmerz empfinden. Zerschneidet man ein Insekt, wird dennoch niemand bestreiten, dass man damit einem lebendem Organismus Leid zufügt. Die Frage danach ab welcher Anzahl an aktiven Körperzellen welchen Typs ein Organismus ein Bewusstsein besitzt wird kein Arzt sicher beantworten können, sodass man grundsätzlich davon ausgehen muss, einen zumindest teilweise lebendigen Organismus zu töten. Abtreibungsgegner bezeichnen bereits Föten in fühsten Zellstadien als Lebewesen, obwohl deren gesamte lebende Zellmasse nicht annähernd die eines Hirntoten erreicht. Daher kann man bei einem Hirntoten definitiv nicht von einem Toten im allgemein anerkannten Sinne reden. 2) Menschliches Versagen / Unnötiger medizinischer Eingriff / Vermeidbares Risiko: Menschen machen Fehler. Jeder medizinische Eingriff der von Menschenhand ausgeführt wird, birgt somit prinzipiell ein gewisses Risiko für Fehler. Die Regelung, dass zwei Ärzte unabhängig voneinander den Hirntod feststellen müssen, soll dieses Risiko zwar minimieren, wird es aber praktisch nicht gänzlich ausschließen können. Die vorgeschriebenen Kriterien sind zu ungenau (Bezug zu 1) um ein sicheres Feststellen des Hirntods zu gewährleisten. Auch technische Geräte (EEG) sind nicht frei von Fehlern und es gibt bereits eine Reihe dokumentierter Fälle für solche Ärtzefehler (exemplarisch z.B. http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/unsichere-diagnose-hirntot-erklaert-und-aufgewacht). Man beachte, dass die dokumentierten Fälle des Ärzteversagens vermutlich nur die Spitze des Eisberges darstellen, da die explantierten Patienten wohl kaum in der Lage sein sollten die fehlerhafte Behandlung nachträglich zu beanstanden. Das Ausscheiden des Patienten als letzte Kontrollinstanz und die nicht vorhandene Möglichkeit, Einspruch gegen begangene Fehlentscheidungen einlegen zu können führt zu einer besonders schlechten Datenlage, sodass kaum zuverlässig beurteilt werden kann, wie hoch die Fehlerwahrscheinlichkeit tatsächlich ist. Vermutlich wird die Häufigkeit von Fehlern vergleichbar mit der regulärer Operationen sein, eventuell aber auch erheblich größer, da für tot erklärte Personen unter Umständen weniger sorgsam behandelt werden als dies bei lebenden Patienten der Fall ist. Betrachtet man die Fehlerhäufigkeit bei Routineoperationen (http://derstandard.at/1308186644833/Behandlungsfehler-Tausende-Patienten-klagen-ueber-Fehler-bei-Operationen), erhält man also eine relativ optimistische untere Schranke für die Häufigkeit von Fehleinschätzungen bei der Organtransplantation. Die relativ verhaltene Abschätzung ist bereits mehr als besorgniserregend und der zusätzliche psychologische Aspekt des Ausgeliefertseins sollte vor diesem Hintergrund durchaus nachdenklich stimmen. Eine Organtransplantation kann im schlimmsten Fall ohne Betäubung an einem Patienten durchgeführt werden, der noch bei vollem Bewusstsein ist. Statistisch gesehen ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit bereits vorgekommen und die Wahrscheinlichkeit dafür, dass auch in Zukunft solche Fehler begangen werden ist größer als Null. Jeder Organspender geht also ein äußerst geringes aber dennoch vorhandenes Risiko ein, dessen er sich bewusst sein sollte. 3) Unterdrückung der Wissenschaft Stammzellenforschung bietet sinvollere und effizientere Alternativen zur Organspende. Während Spenderorgane das Risiko einer Abstoßung nicht ausschließen und die Empfänger lebenslang medikamentös therapiert werden müssen, können Stammzellen eine Lösung dieser Probleme sein. Das gezielte Klonen eigener Organe erübrigt die kostenintensive Suche nach passenden Spenderorganen und erhöht unmittelbar deren Verfügbarkeit. Auch im Bereich der Krebsforschung (Knochenmark,etc.) kann von der Gentechnik profitiert werden, die in Deutschland seit Jahrzehnten stiefmütterlich behandelt wurde. In Anbetracht der erheblichen Hürden, die der Stammzellenforschung in Deutschland in den Weg gelegt wurden, hinterlässt der politische Einsatz für die Organspende einen paradoxen und überaus bizarren Eindruck. Die vorhandenen Kapazitäten am Forschungsstandort Deutschland sind bei weitem nicht ausgereizt und werden sogar zunehmend abgebaut. Die Bestrebungen bessere Behandlungsmethoden zu unterdrücken gehen vor allem von konservativen Kräften aus Politik und Gesellschaft aus. Gerade unter dieser Prämisse sollten sich dieselben fragen lassen, wie deren Forderung nach Hilfbereitschaft sich mit solchem Gedankengut vereinen lässt. Die Organspende ist eine unzureichende und überholte Therapieform, die sich bereits in naher Zukunft durch Alternativen ersetzen ließe, welche keine der genannten Nachteile aufweisen. Die Verweigerung der Organspende ist damit eine Ausdrucksform des Protests, der dazu anregen sollte antiquierte Therapien durch moderne Medizin zu ersetzen. Eine Verweigerung wissenschaftlichen Fortschritts legt den Schluss nahe, dass Organspende ein billiger Lückenbüßer für kommerzielle Zwecke ist (5), mit dem man sinnvolle Investitionen hinauszuzögern versucht. 4) Korruption und bewusstes Fehlverhalten Menschen neigen zu subjektiven Entscheidungen. Impulsive Kurzschlusshandlungen, Gefühlsausbrüche und Egoismus sind typisch menschliche Charaktereigenschaften, die zweifelsfrei das Verhalten vieler Personen bestimmen. Gerade in Grenzsituationen sind nicht wenige Leute bereit, auch mit unmoralischen Methoden um jeden Preis ihre Ziele zu erkaufen. Die Hintergründe sind in vielen Fällen schwer nachvollziehbar und auch wenn die Motivation nicht zwingend bösartiger Natur ist, ändert dies nichts an der Tatsache, dass subjektive Entscheidungen getroffen werden. Der Glaube Korruption könne durch stärkere Kontrolle vermieden werden ist eine Illusion und es können in allen Lebensbereichen Fälle ausgemacht werden, in denen Kontrollgremien wiederholt versagt haben. Die Gründe für Manipulation und willentliches Fehlverhalten sind vielfältig. Die Organspendeskandale der letzten Zeit (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/transplantationsskandal-in-goettingen-manipulation-leicht-gemacht-1.1861321) zeigen deutlich, dass Manipulation ihren Weg findet, sofern ein Wille und Anreiz dazu besteht. Die Motivation zur Korruption reicht von Sympathie über Geld bis hin zu Fanatismus und geistiger Verwirrung. Auch wenn die meisten Menschen ihre Mitmenschen nicht als unkalkulierbare Wesen wahrnehmen wollen, können wir nicht die Augen davor verschließen, dass Moralvorstellungen für unsere Handlungen eine im Gegensatz zum Triebhaften untergeordnete Rolle spielen. Immer wieder kommen Fälle ans Tageslicht, in denen Pflegeper/innen als ‘Todesengel’ das Leben von Patienten aufgrund eigener Moralvorstellungen beenden. Gerade im Fall der Organspende könnten die Überlebenschancen drastisch sinken, sofern der behandelnde Arzt einen ausgefüllten Organspendeausweis bei einem Patienten vorfindet. Der unbewusste Einfluss und moralische Zwiespalt, der durch die Aussicht auf Spenderorgane ausgeübt wird sollte nicht unterschätzt werden. Menschen neigen zu vorschnellen Schlüssen bzw. werden finanziell dazu motiviert, sodass letztendlich (2) zum Tragen kommt. Die emotionale Distanz und Anonymisierung des Vergabeverfahrens ist ebenfalls kein zuverlässiger Weg Missbrauch zu verhindern, da durch die so geschaffene Institutionalisierung der Macht eine missbräuchliche Nutzung sogar begünstigt wird (vgl. Milgram-Experiment). Die Intransparenz (siehe 6) und Größe der Organisationsstrukturen führt in Folge dessen zu einer Degradierung des Individuums zur lebenden Resource. In ein solches System kann kein Vertrauen gesetzt werden, da dieses höchstens so vertrauensvoll sein kann wie ihr schwächstes Glied. 5) Kommerzielle Nutzung für die Pharmaindustrie Die gespendeten Organe werden nicht ausschließlich für Bedürftige genutzt und dienen neben der Rettung von Leben vornehmlich zur Produktion medizinischer Produkte. Der Spender kann also nicht ausschließen, dass die gespendeten Organe von der Pharmaindustrie zur Entwicklung hochpreisiger Kosmetika eingesetzt werden. Dies kommt letztendlich einem Ausschlachten der Betroffenen zugunsten eines Wirtschaftskonzerns gleich, was dem eigentlichen Prinzip der Organspende widerspricht (http://www.utopia.de/blog/nur-ein-tagedieb/organspenden-und-gewebespenden). Die Aussage ein kommerzieller Handel mit Organen finde nicht statt, stimmt somit nur bedingt. Zwar werden die Organe nicht direkt kommerziell gehandelt, die daraus erzeugten Produkte werden aber dennoch auf dem Markt vertrieben. Bei der gerne präsentierten medienwirksamen Inszenierung des Organspenders als Lebensretter handelt es sich damit leider um ein Ammenmärchen. Sofern bezüglich der Nutzung der gespendeten Organe keine Transparenz geschaffen wird (vgl. 6), kann eine kommerzielle Nutzung nicht völlig ausgeschlossen werden. Gerade im Bereich kommerzieller Nutzung besteht oft ein hohes Missbrauchspotential, welches in vielen Fällen in Korruption gipfelt (siehe 4). 6) Fehlende Kontrolle / Intransparentes Verfahren Das aktuelle Vergabeverfahren (EUROTRANSPLANT) bietet keinerlei Möglichkeit die Vergabe der Organe an Bedingungen zu knüpfen. Nicht jeder Mensch ist bereit einem beliebigen anderen Menschen zu helfen und sich für diesen in gewisser Weise aufzuopfern. Man denke daran einem Menschen das Leben zu retten, der die eigenen Moralvorstellungen nicht teilt. Beispielsweise könnte es sich beim Empfänger des Organs um einen Menschen handeln, der sich anderen gegenüber rücksichtslos verhält (Mörder, Vergewaltiger,…) oder die Spende nicht wertschätzt. Möglicherweise benötigt der Empfänger ein Organ, weil er das eigene durch selbstzerstörerisches Verhalten zugrunde gerichtet hat. Es ist nicht sichergestellt, dass der gespendete Teil des eigenen Körpers würdevoll und im Sinne des Spenders behandelt wird. Insbesondere religiöse Menschen könnten sich deshalb gegen eine Spende entscheiden. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, das die Nutzung zu Forschungszwecken (Kosmetik) nicht ausgeschlossen werden kann und das gespendete Organ möglicherweise gegen die Interessen des Spenders kommerziell eingesetzt wird (Bezug auf 5).
sehe ich genauso
ein guter fundierter Bericht ! Ich hätte das nicht besser niederschreiben können. Ihr Bericht entspricht genu das, worüber ich mir schon die ganze Zeit Gedanken mache und zu dem Entschluss gekommen bin, mich "gegen einer Organspende" ausspreche. Darüberhinaus möchte ich anmerken dass ich kein Fremd-Organ akzeptiere. D.h. wenn ich jemals in die ungünstigeg Situation gelangen sollte, selbst ein Spendeorgan zu benötigen, ich bereit bin mich mit dem Tod und dem Sterbeprozess sorgfältig auseinander gesetzt zu haben, und reinen Gewissens "Sterben kann" Diesen Wunsch und äußerst wichtige persönliche Entscheidung habe ich auch wie viele hier Schreiben, in einer Patientenverfügung festgehalten. Auch habe ich mit meinem Ehemann und Familienmitglieder darüber ausführlich gesprochen, und wissen, falls ich an einer irreversiblen Gehirnschädigung aufgrund eines Unfalls wie auch immer…. in der Intensiv künstlich am Leben erhalten werde- gilt es die Gerätschaften abzu-schalten um würdevoll im engsten Kreis meiner Lieben aus dem Leben gehen kann. Auch in einem Sterbehaus. Ich hoffe nicht, dass die Gesellschaft sich eines Tages in diesem Dilemmer wiederfindet, indem eines Tages eine "Organspende nicht mehr auf freiwilligen Basis, sondern zur Pflicht wird. Politisch gewollt und von den Körperschaften ausgeführt und kontrolliert. Gott bewahre uns davor ! Das Sterben gehört zum Leben dazu. Es ist etwas völlig normales. Wir müssen anfangen dies zu akzeptieren und hinzunehmen. Es gilt, das eigene Leben bewusst und jeden Tag neu zu Erleben dass man jederzeit hinübergleiten kann, und sein Leben als wertgeschätztes und vor allem als ausgefülltes Leben betrachen kann "ohne" andere Menschen zu verletzen und zu schaden. Das ist die Kunst ! Wenn es so stattgefunden hat, kann jeder Mensch gehen, wenn die Zeit kommt ohne "krankhaft" an sein Leben zu klammern und es mit aller gewalt fest halten zu müssen – einfach Loslassen kann ! Toller Beitrag an den Verfasser/in.
hast Du in Deiner Patientenverfügung erklärt, dass Du auch bei Bedarf keinesfalls eine Organspende wünscht?
…bin auf der Suche nach einem intakten Gehirn für einen Gehirntoten, der weiterleben möchte…
…bin auf der Suche nach einem intakten Gehirn für einen Gehirntoten, der weiterleben möchte…
Ist der Mensch nun Hirntot oder Tot? …wenn man ehrlich ist, sagt es der Name selbst schon! Beim festgestellten Hirntod wird allein der Tod des Gehirns festgestellt. Ob das Herz, die Lunge oder die Nieren noch leben wurde damit nicht ausgedrückt. Durch künstliche Beatmung können ja andere Organe am Leben gehalten werden, was ja auch die Grundvoraussetzung für die so beworbene Organspende ist. Somit ist das Gehirn nichts mehr, als ein Lebenswichtiges Organ, wie die Lunge oder das Herz. Sie bedingen einander gegenseitig. Wie das Gehirn, so ist auch das Herz die Grundvorraussetzung für die anderen Organe. Darum kann der Tod des Menschen nicht mit dem Tod eines einzelnen Organs (und sei es das Gehirn) erklärt werden. Fakt ist nun mal, dass ein Mensch erst dann Tod ist, wenn alles an ihm Tod ist! Ein Mensch ist in sich etwas Ganzes. Heute würde man von einem geschlossenem Ökosystem sprechen. Entweder lebt es, oder es ist tot. Ein Mensch ist demnach erst Tod, wenn das ganze System versagt hat. Wir sprechen hier über die Definition des Todes. Die Organentnahme hat sich dann nachher danach zu richten und nicht umgekehrt! Ich ändere auch nicht die Gesetze der Mathematik, damit ich auf meinem Bankkonto nach der Lohnauszahlung eine Stelle mehr habe…im Kindergarten ist es gang und gäbe, dass sich die Kinder selbst belügen…wir sollten jedoch aus diesem Alter heraus sein!!!
Hirntote sind nicht tot. Sie leben noch. Der "Hirntod" ist nur ein juristischer Etikettenschwindel, der im Jahre 1967 nachträglich eingeführt wurde, um Transplantations-Ärzte vor dem Vorwurf des Mordes zu schützen. In vielen Ländern werden diesen "Toten" vor der Entnahme starke Schmerzmittel gespritzt – warum wohl, wo sie doch angeblich tot sind? in Deutschland werden diese armen Menschen bei potenziell vollem Schmerzbewusstsein ausgeweidet. wer sich als Organspenderr zur Verfügung stellt, riskiert einen grauenvollen, qualvollen Foltertod. Organspende ist Mord!
Ja, dem stimme ich voll zu. Der Spender wird von seinen Qualen aber nicht mehr berichten können! Wie sonst wäre beim Spender während der Entnahme der Anstieg des Blutdrucks, Schweißperlen auf der Stirn u.v.m. zu erklären? Ich bin "Lebendspender (Blut, Knochenmark) und habe kein schlechtes Gewissen, kein Organspender zu sein.
JA das stimmt. In der Schweiz z.b. darf eine Organentnahme nur in Vollnarkose des Spenders erfolgen. Gibt es dafür einen Ausdruck ? Lebende Leichen ? Igendwie gruselt es mich vor dieser Vorstellung. Prof. Dr. H.U. Gallwas (Staatsrechtler in München) schrieb ein Zitat nachdem Verabschieden des Transplantationsgesetz im Juni 1997 so: " Es ist uns letzendlich nicht gelungen, mehr Sympathie fü ein rechtlich beschütztes Sterben als für Transplantationsinteressen zu wecken, so hat die Befriedigung des Bedarfs Vorrang, vor der Würde des Sterbenden erlangt. Wir müssen mindestens auf Zeit damit leben, dass wir uns nur im Einzellfall durch einen Widerspruch gegen diese moderne Form von Kanibalismus wehren können. Verfasst am 22.10.1997 *Zitatende Es ist erschreckend wie weit die Gesellschaft schon abgewrackt, abgewirtschaftet und in einem totalen desolaten Zustand ist, um jetzt schon Gespräche zu suchen, Disskusionen vom Zaun zu brechen die evtl ein Gesetz erlassen – dass jeden potentiellen Spender in die Pflicht nimmt Organe abzutreten. Den Angehörigen wird der letzte Abschied genommen, und in der schwersten Zeit indem man sein Kind frei gibt für die Entnahme – nicht bevor es seinen letzten Atemzug getan hat, ihm beisteht, verhindert ein menschenwürdiges sterben. Diese Leute machen sich ein Leben lang Vorwürfe. Bedenkt doch bitte auch mal die Kehrseite die der im sterben liegenden und die der betroffenen Angehörigen, und geht damit kritisch ins Gericht. Es wird suggeriert, man könne ja nach dem Tod noch gutes tun. Das ist mit Nächstenliebe nicht gleichzusetzen und auch völlig "Fehlplaziert" in soeinem sensiblen Moment wie die des sterbens. Ärzte sind auch "nur" Menschen mit Fehlern. Sie treffen größere Entscheidungen als Wir ?! Niemad darf sich über das Leben stellen – und erst recht nicht über den Tod eines Menschen.
Ich sage ganz klar: Nein zur Organentnahme/Organspende. Ich persönlich bin kein Empfänger und auch kein Spender. Für mich ist die Entnahme durch die Transplantationsmedizin (nach dem Tod bzw. wie Tod ist einer eigentlich der im küstlichen Koma an lebenserhaltenden Gerätschaften angeschlossen ist?) unmoralisch, unchristlich und unethisch. Die Hirntoddiagnostik durch 2 unhabhängig arbeitenden Ärzten, die entscheidung darüber zu erlassen, und die Methoden zur Hirntoddiagnostik ist mehr als Fragwürdig & Menschenverachtend. Der Mensch besteht aus 2 Hauptkomponenten: Aus Körper und Geist. Keiner von den Organempfängern stellt sich wohl die Frage wie es den Angehörigen dabei geht ? Dass sie kaum Zeit zum verabschieden hatten geschweige denn zu trauern ? Dass sie überhaut vor dieser entscheidung stehen müssen, indem man sie fragt bzw. zur einer Entscheidung drängt. Extremsituationen ausnutzt. Dass sie ihre Toten zurückbekommen als leere, entstellte Hülle ? Ich meine was ist davon noch übrig: Wenn Nieren, Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse, Leber, Därme, Augen, Knochenteile, Sehnen, teile der Haut, Bender usw… entnommen sind; Leichen mit Bestenstielen gestützt und mit Material ausgestopft werden müssen…. Ist das überhaupt noch würdig soeinen geschunden ausgeweideten Körper "würdevoll" zu beerdigen? Es ist Makaber und eine zumutung für all dijenigen die ihre Lieben so zurückbekommen und zeitgleich beedrigen müssen. Keiner von den Empfängern denkt nur eine Sekunde darüber nach, weil jeder an sich und an "sein Leben" denkt. Meine Meinung dazu ist ganz klar. Ich bin kein Spender und kein Empfänger. Ich möchte alle lebenserhaltenden Maßnahmen unterbrechen um würdevoll zu sterben, in begleitung meiner Angehörigen in einem Hospitz. Ich möchte einen friedlichen Gesichtsausdruck haben, den meine Angehörigen niemal vergessen. Dass habe ich in einer Patientenverfügung schriftlich abgefasst. Freunde und Angehörige wissen bescheid. Einen Organspendeausweis habe ich ebenfalls mit "Nicht Spender" eingetragen. Der Tod kommt erst duch die Organentnahme. Indem der Patient Noch als Patient der Intensivmedizin angesehen, der seine Medikamente zu seiner Heilung bekommt, seine tägl, volle Urinflasche geleert wird, die Haut gecremt – um dann zu sterben indem man seine Geräte abschaltet, aufgrund seiner irreversiblen Schädigung am Gehirn in den O.P. schiebt und seinen noch warmen Körper mit den gut durchbluteten Organen zum vollständigen Ausbluten gebracht wird, weil man nur aus einem noch lebenden Organismus Organe entnehmen muss. Es ist ein schmutziges, kriminelles Geschäft mit Organen ! Und es ist eine beleidigung an jedes Individuum, darüber zu diskutieren ob eine "Organspende" nicht für alle zur Pflicht werden soll !!!
Für mich ist die Diagnose Hirntod kein eindeutiges Todeszeichen des Menschen. Eher handelt es sich hier um einem im sterben liegenden Patienten. Erst mit den sinnlich wahrnehmbaren Todes-kennzeichen z.b. Kein Herzschlag, Totelflecke durch absacken des Blutes, und zu guter letzt die Leichenstarre ist der Mensch endgültig für tot zu erklären. Vor allen stelle ich mir die Frage was genau ist der Hirntod ? Den gibt es überhaupt nicht. Man weiss es nicht was solche Menschen noch empfinden ? Es gibt ja noch ein Bewusstsein. Was ist Bewusstsein? Es ist jedenfalls entwas, was man bislang nicht erforschen konnte. Diese am künstlich am Leben erhaltenen Menschen können sich leider nicht mehr mitteilen. Aber man weiss nicht was sie noch mitbekommen. Es ist höchst fragwürdig ob eine Hirntoddiagnose mit allen dafür vorgesehenen Richtlinien der BÄK (Bundesärztekammer Berlin) zur Hirntoddiagnostik festzustellen und sich danach zu richten. Übrigens wusstet ihr das die Bundesärztekammer die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung ist ?Sie ist keine Kammer oder sonstige Körperschaft des öfftl. Rechts.Sondern ein "nicht" eingetragener Verein ohne eigene Rechtsfähigkeit. Sie vertritt die politischen Interessen von rund 420.000 Ärzten in Deutschland.Die Hirntoddiagnostik erfolgt nach der Richtlinien der BÄK.
die Berichte im Internet und Zeitungen füllen sich gehäuft indem Ärzte weltweit und auch hier in Deutschland schon öfters passiert den Hirntod falsch diagnostizierten, und aufgrund des Fehlers sofort die Vorbereitung zur Organentnahme abgebrochen werden musste, weil dieser Patient lebte ! Welch fatale Folgen hätte es für einen selbst, wenn man von Ärzten als tod erklärt wird, Du das Gespräch womöglich mitbekommst aber dich nicht erklären kannst, weil die Stimme nicht funktioniert – dennoch aber dein Bewusstsein. Niemals möchte ich in solch misslichen Lage sein. Deswegen mein Contra zur Organspende. Der Hirntod und die Diagnostik ist nicht gut durchdacht, das Bewusstsein erst gar nicht erforscht. Man weiss es nicht was diese Menschen mit schweren Hirnschädigungen die ein normales Leben unmöglich machen empfinden ? Sie leben nicht wirklich – sind aber auf der anderen Seite auch nicht wirklich tot.
Ich bin gegen eine Organspende, weil zum sterben die warme Hand eines Angehörigen gehört und nicht das Messer eines Chirurgen. Und über das Meinungsumfeld…. Übe Nächstenliebe ,schenke Leben, Spende Organe nach deinem Tod, tue gutes, dazu muss man erst mal tot sein nicht wahr ? Ich kann ehrlichgesagt den Vorwurf die sich alle Nicht-Spender gefallen lassen müssen nicht mehr hören. Dass man feige ist hierbei mitzumachen, nur um uneigennützig zu handeln, lasse ich mir zukünftig nicht mehr Vorwerfen. Ausserdem wird alles rund um das Thema Organspende nur einseitig Informiert. Also sind wir die blöden in den Augen der Ärzte, weil wir nicht kapieren, dass ein Patient im tiefen Koma mit einer irreversiblen Gehirnschädigung als toter anzusehen ist. Ach kommt….hört auf !
Der Tod gehört zum "Leben". Und wer mitbekommen musste, dass das eigene Kind nur noch mit einer – im Idealfall auffindbaren – Organspande eine Chance zum Überleben hat, der gibt Alles, nimmt es nicht mit – wohin auch immer…
Ich denke der Tod hebt das Leben nicht auf, sondern er transformiert es. Der Tod hat für mich seinen schrecken verloren, und ist nur das körperliche Ende, wir aber in einer anderen Daseinsform weiterexistieren. Unser Gehirn produziert unser Bewusstsein nicht. Es kann die Erfahrung unserer subjektiven Wirklichkeit nur ermöglichen, aber nicht erschaffen. Es fungiert eher als "Schnittstelle" zu unserem Bewusstsein. Wie ein Fernseher, der aus ist aber die Programme trozdem noch weiterlaufen. Für mich ist das Gehrin eine Art "Empfänger." Es empfängt Bewusstsein – was nicht hergestellt wird, sondern was praktisch überall ist. Es ist also keine herstellende Funktion. Unser Gehirn überträgt Informationen von unserem Körper und unseren Sinnen auf das Bewusstsein Und solange unser Bewusstsein mit unserem Körper verbunden ist, können wir die Welt nur über unsere Sinne wahrnehmen. Wir haben einen Körper – Doch wir sind Bewusstsein. Es ist faktisch nicht messbar, man kann es nicht untersuchen und festhalten, Es bleibt unendeckt für die vielen Mediziner, Forscher und Wissenschaftler wohl zum übel. Aber es ist da ! Man wird niemals nachweisen können was Menschen mit einer irreversiblen Schädigung am Gehirn noch für Bewusstseinsempfindungen haben. Auch wenn sich der Rest vom Körper schon längst verabschiedet hat….. Denn an der Schwelle des Todes weist sich eine andere Dimension des Daseins auf, die ebenso unerklärlich und ein Rätzel aufgibt wie die des Tabuthemas: "Gibt es eine Existenz nach dem Tod" ? Bleibt von uns etwas ? Ich persönlich sage JA.
In der Altenpflegeschule (1992) habe ich noch gelernt wann ein Mensch für tot anzusehen ist, oder ein sterbender und wie die Anzeichen hierfür gegeben sind. Schnappatmung (wobei das schon ein Anzeichen für den Sterbeprozess ist) Kein Puls, Leichen bzw. Totenflecke, Kalte,blasse Haut, und in kürzerster Zeit tritt relativ schnell auch die Totenstarre ein. Das galt zu meiner Zeit als sicherer Tod. Da bedurfte es auch keine 2 Ärzte die unabhängig der Transplantationsmedizin stehen. Sondern konnte jede Pflegekraft in einem Seniorenheim für sich ganz klar und deutlich feststellen wenn ein Heimbewohner in diesem Moment verstarb und seinen letzten Atemzug tat. Oft im Beisein seiner Angehörigen, manchesmal eines Pfarrers oder Seelsorgers und die des Pflegefachpersonals. Ich habe in viele Gesichter sterbender Personen geschaut und sie begleitet auf ihrer letzten Reise, und wie friedlich sie dabei aussahen – der entspannte Gesichtsausdruck jetzt gehen zu können/dürfen. Dagegen einem im tief komatösen Zustand auf der Intensiv liegenden Patienten fehlt das ganz Entscheidene etwas. Sie werden erst durch die Transplantationsmedizin an den Herz-Lungenmaschinen künstlich am Leben erhalten und man verhindert erst recht damit ein natürliches Sterben. Es ist oftmals besser die lebenserhaltenen Geräte abzuschalten, wenn durch die Ärzte bestätigt wird, dass ein normales Leben unmöglich ist. Bis das Herz alleine aufhört zu schlagen und alle Organe nach und nach ihren Dienst versagen. Nach meinem Empfinden wird viel zu schnell i.d. Medizin Patienten für sicher Hirntod erklärt. Die dafür vorgesehen Hirntoddiagnostiken finden immer weniger in kürzeren Abständen statt, bis es dann letzteren heißt: "So, Patient ist jetzt tod"! Wie sieht es mit Organen aus…. Dann ist dieser Mensch nicht mehr der Herr Meier oder Frau Müller, sondern nur noch Nummer X2092. Mir gefällt diese Vorstellung nicht und fühle großes unbehagen. Ärzte machen inzwischen recht viele und gravierende Fehler in Ihren Behandlungen, auch wenn es um die Hirntoddiagnose geht. Ärztepfusch lässt sich sehr schwer Nachweisen und ist gerichtlich kaum Anzufechten denn zu stark ist die Ärztelobby. Ein Patient mit irreversibler Gehirnschädigung kann sich dagegen gar nicht mehr wehren, wenn es darum geht Ihn bald ausweiden zu wollen. Früher war das noch ganz anders. Da gab es solche Diskussionen überhaupt nicht. Man schämte sich in Anwesendheit anderer nur annähernd über sterbende & Tote und deren gebrauch ihrer Organe zu sprechen. Heute im 21. Jahrhundert ist das völlig Legetim geworden und wie eine Art "Selbstverständlichkeit" mit dem Politiker, Schauspieler die ganze C- Prominenz in der Öffentlichkeit damit werben, dem Fussvolk Organspende schmackhaft zu machen indem sie das Wort "Nächstenliebe" benutzen. Und diejenigen die "nicht mitmachen" als Egoisten zu betiteln.
Der gnädige Herr Johann von Thurn und Taxis gestorben Regensburg 14.Dez. 1990 und Ehenmann von Fürstin Gloria v.Thurn und Taxis erhielt gleich zwei mal innerhalb von kürzerster Zeit zwei Spenderherzen bevor er starb ! Man muss dazu nicht viel Vorstellungskraft aufwenden ob damals bei dem 64 Jährigen auf der Seite der Transplantationsmedizin alles korrekt ablief. Aber das Königshaus ist sich sicher mit Geld alles bezahlen zu können. Ein normaler Mensch wartet vermutlich vergebens auf nur ein Spenderherz. Den Reichen und super Reichen wird der Weg immer gesäumt und geebnet. Weil Geld oberste Priorität hat. Auch bei der vergabe von Organen. Siehe Göttingen, Regensburg usw…..Aus diesem Grund schon werde ich keine Organe spenden. Für Reiche und super Reiche habe ich leider nichts übrig, nicht mal ein einziges "Spenderherz"!
Es ist in der Natur nicht vorgesehen das Ende eines Lebens und Individuums mit allen gegensätzlichen Kräften aufrechtzuerhalten. Wenn das Leben bald erlischt, weil ein Mensch totkrank ist, dann hat das die Natur eben so vorgesehen. Jeder sollte stets dankbar sein für sein Leben, aber auch akzeptieren dass nichts ewig hält und schon gar nicht das Leben auch wenn man schwer erkrankt ist. Manche sterben im sehr hohen alter, manche sehr jung. Der eine hat einen Unfall, der andere wird mit einer Organschädigung geboren. Dann gibt es noch die zahlreichen Alkoholiker und Raucher die selbst ihre Organe durch unvorsichtiges Handlen schädigen. So ist das nun mal. Ich denke es ist ein Fehler Menschen mit anderen Organen (Verstorbener oder lebenden Leichen wie auch immer) zu versorgen, damit sie die Chance haben noch länger hier zu verweilen – oder eben auch nicht. Eine Garantie für einen Menschen mit z.B. mit einem Spenderherz länger zu leben ist jedenfalls nicht gegeben, und kann genauso relativ früh enden. Weil z.b. das Fremdorgan abgestoßen wird oder aber auch die Medikamente zu starke Nebenwirkungen zeigen. Es ist doch alles von der Natur aus schon gut durchdacht ! Menschlein werden neu geboren, aber zeitgleich müssen auch welche sterben – damit alles im Lot bleibt. Die Transplantationsinteressen sollten darüber nicht hinausgehen. So ist das in der Welt heute. Einige werden ja auch Manager, Ärzte, Anwälte und nicht alle ! Oder Erben einfach nur sehr, sehr viel Geld ohne dafür etwas getan zu haben. Und andere wiederum hatten nicht soviel Glück und zählen eher zu der Unterschicht, haben sozusagen gar nichts. Da beschwert sich auch keiner oder stellt die Frage nach Geldspenden, dass ein Reicher Manager oder ein Superreicher Arzt, Anwalt usw… oder die ganze Prominenz etwas von seinem Geld einem armen abgeben soll. Es gibt auch keine politische Auseinandersetzung Reiche und superreiche dazu verpflichtet etwas von ihrem überschuss an Geld was abzutreten. Sie müssen ja noch nicht mal Erbschaftssteuer bezahlen damit es immer schön im selben Besitz bleibt- Adel verpflichtet. Aber Organe wollen dann plötzlich soviele wenn es dringend gebraucht wird, wenn es dann heißt, sie leben mit diesem kranken Herz nicht lange. Wie es beschafft wird, wo es herkommt ist den meisten sowieso recht egal. Dass kann dann auch schon mal ein Obdachloser sein der in seinem Leben sowieso nichts zu erwarten hatte. Hauptsache ICH lebe gut weiter ! Da ist dann Nächstenliebe auch nicht weit davon entfernt, ob das Organ auf einem Schwarzmarkt besorgt wurde. Oder schon auch mal Patientenbefunde gefälscht werden damit man höher auf die Warteliste rutscht. NEIN ! *psst das geschieht immer unter vorgehaltener Hand. Darüber wird nicht gerne gesprochen genauso wie diese Menschen "Reich" wurden.Da schweigt man lieber. Geldige sind unter sich und alle die es werden wollen und noch werden, fahren dann sonstwohin wo es keine Grenzen gibt zwischen Recht und Gesetz, und keiner von denen wird sich die Frage nur einmal stellen wollen, wo diese Organe eigentlich herkommen !? Nichts ist kostbarer als ein Organ das verhilft – weiterzuleben. Dass haben auch diejenigen schon kapiert die gerne Leben und es genießen- Nur weitfern jeglicher Moral und Vernunft und Vorstellungskraft.
Ich stehe Orgaspende sehr aufgeschlossen gegenüber. Ich habe selber schon drei Nieren gespendet
Willst du mich eigentlich ver*******? Ein Mensch hat doch nur je ein Organ [von Redaktion geändert. Bitte keine Kraftausdrücke, danke!]
Ich bin für Organspende und will meine 7 Herzen 4 Lugen und meinen 37 Meter langen Dickdarm spenden

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