Sicherlich fragt ihr euch bei der Suche nach einem Job viele Dinge wie „Was ziehe ich bloß beim Bewerbungsgespräch an?“, oder „Wie sorge ich dafür, dass meine Bewerbung überhaupt gelesen wird?“ Schekker-Autorin Anna hat nach Antworten gesucht.
Anschreiben
Das Anschreiben ist der wichtigste Teil eurer Bewerbungsmappe, die übrigens auch keine Standard-Aldi-Bewerbungsmappe sein sollte. Das Anschreiben soll einen ersten Eindruck von euch vermitteln. Ihr solltet es also spannend gestalten, um Aufmerksamkeit auf euch zu ziehen. Schon hier könnt ihr eure persönlichen und fachlichen Stärken zeigen und erzählen, was ihr bisher gemacht habt. Formell wie auch sprachlich muss das Anschreiben den gängigen seriösen Normen eines Briefes angepasst sein. Die findet ihr zum Beispiel im Duden.
Assessment-Center
Vor allem bei großen Unternehmen wird das Assessment-Center (von engl. to assess: beurteilen) immer beliebter. In diesem Personalauswahlverfahren soll herausgefunden werden, welche Bewerber am besten ins Unternehmen passen. Hierbei werdet ihr vor Probleme gestellt, die ihr lösen sollt, wobei ganz genau beobachtet wird, wie ihr euch dabei verhaltet. Ganz besonders wollen die Personalleiter von euch sehen, wie ihr mit euren Soft-Skills, also zum Beispiel Teamarbeit oder Kommunikation, umgehen könnt. Bereitet euch für das Auswahlverfahren also mindestens so gut vor, wie auf ein Bewerbungsgespräch. Wenn ihr in bestimmten Bereichen Schwächen habt, zum Beispiel beim Redenhalten, dann solltet ihr das üben.
BERUFENET
Keine Ahnung, was ihr werden wollt? Liegt vielleicht daran, dass ihr gar nicht wisst, was es alles gibt. Beim Netzwerk BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit könnt ihr beliebige Berufsbezeichnungen eingeben und euch zeigen lassen, welche Berufe es in eurem gesuchten Bereich gibt, die ihr vielleicht noch gar nicht kennt. Außerdem erhaltet ihr dazu noch viele Informationen zu den einzelnen Berufen, zum Beispiel wie eine entsprechende Ausbildung aussieht.
Bewerbungsfoto
Für euer Bewerbungsfoto solltet ihr euch um ein aktuelles Foto von einem professionellen Fotografen bemühen. Das Foto am Strand im letzten Urlaub oder das aus der sechsten Klasse mit Zahnspange geht gar nicht! Wählt das Foto, das euch selbst gefällt und euch von eurer besten Seite zeigt. Es muss aber unbedingt seriös sein. Also bitte entsprechende Kleidung und ordentliche Frisur beim Fototermin tragen!
BIZ
Was will ich überhaupt werden? Und wie stelle ich das an? Diese Fragen werden euch im BIZ, im Berufsinformationszentrum beantwortet. Es gibt diese Zentren in jeder Arbeitsagentur, also sicherlich auch in eurer Stadt. Im BIZ stehen euch viele kostenlose Informationen und Angebote zu Ausbildung, Studium und Beruf zur Verfügung. Mehr dazu findet ihr auf den Seiten der Arbeitsagentur.
Jobbörse
Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist das größte Online-Stellenportal in Deutschland. Ihr könnt das kostenlose Angebot nutzen, um einen Job oder eine Ausbildungsstelle zu finden. Aber das Portal kann noch mehr. So könnt ihr zum Beispiel eine Bewerbungsmappe in der Jobbörse erstellen und euch ganz einfach direkt per E-Mail auf ein Stellenangebot bewerben.
Kleidung im Bewerbungsgespräch
Je nach Branche zieht man sich beim Bewerbungsgespräch entsprechend an. In der EDV zum Beispiel anders, als in der Versicherungsbranche. Das A und O beim Bekleiden ist, sich seriös aber nicht aufgetakelt anzuziehen. Das heißt: saubere und ordentliche Kleidung. Bei Make-Up und Schmuck gilt: Weniger ist mehr. Auf keinen Fall sollte man hier übertreiben und wie in der Disco auftauchen. Wer in abgelatschten Sneakers auftritt, kann auch gleich wieder abtreten. Seriöse Schuhe müssen schon sein.
KURSNET
Ihr wisst, was ihr werden wollt, habt aber keinen Plan wie und wo? Hierfür ist KURSNET, das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit bestens geeignet. In der Suchmaske könnt ihr eingeben, welchen Beruf ihr erlernen wollt. Im Ergebnis wird euch dann angezeigt, wie und wo das geht. Die Suche lässt sich zum Beispiel durch Angabe von der maximal gewünschten Entfernung oder dem Bildungsbereich eingrenzen.
Lebenslauf
Der Lebenslauf dient dazu, dem Leser einen schnellen Überblick über euren persönlichen und beruflichen Werdegang zu geben. Ihr solltet also auf romanartige Schreibweise verzichten und knapp und übersichtlich, aber lückenlos und in der richtigen Reihenfolge eure berufliche Qualifikation (Schule, Ausbildung, Praktika, Sprachkenntnisse…) und persönlichen Vorlieben (Hobbys, Vereinsmitarbeit, …) darstellen.
Reden im Bewerbungsgespräch
Ziel des Bewerbungsgesprächs ist es, dass sich Arbeitgeber und Bewerber in kurzer Zeit ein wenig kennenlernen. Euer zukünftiger Chef möchte viel von euch wissen und herausfinden, ob ihr für den Job geeignet seid. Aber auch ihr sollt euch dort über das Unternehmen oder die Arbeit informieren. Der Rhetoriker Matthias Pöhm stellt auf seiner Seite mögliche Fragen des Chefs und die passenden Antworten, aber auch Fragen für euch vor, sollten euch keine einfallen.


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