Nachrichten

11.03.2010
"There is much to do"
Hand mit Videokamera
Ein internationaler Videowettbewerb zum freiwilligen Engagement startet auf www.youthreporter.eu. Noch bis Ende Mai könnt ihr eure Auslandserfahrungen auf Film bannen. »
10.03.2010
DenkT@g
Laptop
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ruft zum bundesweiten Internetwettbewerb DenkT@g auf. Bis zum 31. Oktober könnt ihr euch auf einer eigenen Internetseite kreativ mit dem Thema Rechtsextremismus auseinanderzusetzen. »
09.03.2010
Ausbildungsberatung geht weiter
ein Telefon
Die Ratgebertelefon- aktion zu Ausbildungs- und Studienfragen läuft weiter. Gemeinsam mit der Bundesregierung bieten euch eine Reihe regionaler Medien ihre Hilfe an. »

20 Jahre friedliche Revolution


 

YEP werden und Europa erklären!

yep

Video-Podcast

 

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Nachhaltigkeit März 2010

Wissen

Nachhaltigkeit – Modewort oder moderner Wert?

Wie viel Kohlendioxid produziert ihr? Und was heißt eigentlich Nachhaltigkeit? Ob ihr euch mit dem Thema auskennt, könnt ihr hier testen. »

Schritt für Schritt zum grünen Konsum

Um unsere Zukunft zu sichern, müssen wir umdenken. Schritt für Schritt. Der Nachhaltigkeitsrat hat dafür einen „nachhaltigen Warenkorb“ erstellt. In ihm findet ihr Tipps zum nachhaltigen Konsum. »

Grün, grün, grün ist alles was wir kaufen

Was wir kaufen ist umweltschonend und ökologisch wertvoll. „Grün sein“ ist in. Es gefällt immer öfter das, was das Gewissen nicht belastet. Das haben auch die Konzerne bemerkt. Der Autor Toralf Staud schaut ihnen dabei auf die Finger. »

Wie umweltfreundlich ist ein Fußball?

Wie nachhaltig leben die Deutschen? Der Autor Tobi Schlegl packte sein Köfferchen, fuhr quer durch die Bundesrepublik und machte eine kleine Bestandsaufnahme. Ergebnisse gibt es in seinem Buch „Zu spät?“. »

Menschen

Schicken Sie uns eine Mail

Dr. Volker Hauff ist Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Mit Schekker spricht er über verantwortungsvolle Politik, Ampelfarben und warum er nur noch selten Fleisch isst. »

Nicht der Lauteste gewinnt

Peter Weber ist Vorstandsmitglied der Berliner Mietergenossenschaft SelbstBau. 17 innovative und nachhaltige Wohnprojekte betreut sie inzwischen. Schekker erzählt Peter Weber von der 20-jährigen Geschichte. »

Forscher zum Anfassen

Das Wissenschaftsjahr 2010 steht unter dem Motto „Die Zukunft der Energie“. In diesem Jahr können Schulklassen Forscher in ihr Klassenzimmer einladen oder sie an ihrem Arbeitsplatz besuchen. Möglich macht das ein Projekt: Die Forschungsbörse. »

Wer braucht schon Mücken?

Überall auf der Welt sind die Lebensräume von Tieren und Pflanzen bedroht. 2010 wurde deshalb zum "Jahr der biologischen Vielfalt" ernannt. Schekker-Autor Gerrit sprach darüber mit dem Pressesprecher des Bundesamtes für Naturschutz, Franz August Emde. »

Meinungen

Ich spare

Schekker hat sich umgehört: Was bedeutet Nachhaltigkeit für euch? Und was habt ihr zuletzt Nachhaltiges getan? »

Brot im Müllcontainer

„We feed the world“ - das Buch zum gleichnamigen Film von Erwin Wagenhofer und Max Annes zeigt, welchen Preis unser Essen wirklich hat. »

Design statt Müll

Aus Müll was Schönes und auch noch Nützliches machen? Beim RecyclingDesignpreis passiert genau das. Schekker zeigt euch die Gewinnerprodukte des letzten Jahres. »

Anpacken und helfen

Marlene ist 20 und Schülersprecherin. Schekker erzählt sie, wieso ihr die Nachhaltigkeit so wichtig ist und wie sie die Welt in 30 Jahren sieht. »

Nachhaltigkeit oder Profit?

Eins steht fest: Was Nachhaltigkeit betrifft, könnten große Firmen natürlich viel mehr ausrichten, als „Otto Normalverbraucher“. Aber was denkt ihr: Nutzen sie das auch? Oder zählt mal wieder bloß das Geld? »

Katastrophen steigern die Kreativität

Dominik ist 18 und seit zwei Jahren in der Naturschutzjugend aktiv. Hier erzählt er von seinem täglichen Kampf für die Umwelt von morgen. »

Editorial

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Nachhaltigkeit

Was für ein großes Wort. Aber nicht groß, weil es ein so langes Wort ist. Nein. Groß, weil nur dieses Wort unsere Zukunft retten kann. Wieso? Nicht so leicht zu beantworten. Vielleicht hilft es, erst einmal zu sagen, was das Wort eigentlich heißt: Nachhaltig ist, wenn wir ein System – zum Beispiel einen Wald - nur so nutzen, dass es erhalten bleibt und sich natürlich regenerieren kann. Wenn wir also nur so viele Bäume fällen, wie auch wieder nachwachsen können, ohne dass der Wald kleiner wird. Dabei kann es sowohl um unsere Umwelt, als auch um unsere Gesellschaft oder Wirtschaft gehen. »

Autorenstimmen zum Top-Thema

Autor:
Xenia Zhykar ist 19 Jahre und Schülerin

Nachhaltigkeit, ein Modewort? Ja und nein. Kein Modebegriff, weil wir heute mit Ressourcen klug umgehen müssen. Jeder weiß das. Aber kaum einer macht es. Und dennoch ist Nachhaltigkeit auch zu einem Modebegriff geworden. Es ist einfach, über Nachhaltigkeit zu reden - gutes Gewissen inklusive. Aber sie jeden Tag zu leben? Das ist schon was anderes. Da muss man sich plötzlich fragen: Ist ein Föhn überlebenswichtig? Nein. Wollen wir auf ihn verzichten? Nein. Solange man diese Fragen mit „Nein“ beantwortet, bleibt Nachhaltigkeit ein Modewort.

Autor:
Robert Stark ist 20 Jahre und FSJ'ler

Nachhaltig wirtschaften, nachhaltig leben, nachhaltig Fingernägel sauber machen. Heute kann man scheinbar alles nachhaltig machen. Wichtig ist dabei auch nicht, ob man tatsächlich weniger Müll produziert und erneuerbare Energien benutzt, sondern nur, dass man es groß ankündigt. Auf jeder Müslipackung, in jedem Parteiprogramm und in jeder Autowerbung muss der Stempel zum Wohlfühlen draufgedrückt werden. Was früher „neu“ und „vital“ war, ist heute „nachhaltig“ und „grün“. Wenn es nur so wäre... 

Autor:
Ramona Bertelsmann ist 14 Jahre und Schülerin

Irgendwie sprechen immer mehr Menschen von Nachhaltigkeit. Sogar Leute in meinem Alter betonen immer häufiger, wie sparsam sie doch angeblich leben und wie wichtig das ganze Thema sei. Doch leider steckt bei den meisten überhaupt nichts dahinter. Ich denke, sie erzählen das bloß, um mithalten zu können. Um wie ein - ach so großer - Umweltschützer dazustehen. Bevor dieses Thema so oft in den Medien war, hat sich doch auch keiner dafür interessiert. Doch nun ist es wohl zum Trend geworden – schade, dass die Versuche, ihn umzusetzen nach wie vor so jämmerlich sind.