Porträt von Jonas, darunter Schriftzug "Pro", daneben Porträt von Lisa, darüber Schriftzug "Contra"

1996 führte Niedersachsen als erstes Bundesland das aktive Wahlrecht für Wähler ab 16 Jahren auf kommunaler Ebene ein, fünf weitere Länder zogen nach. 2011 durften in Bremen 16-Jährige erstmals an einer Landtagswahl teilnehmen. Sollten sie auch bei der Bundestagswahl ihre Stimme abgeben dürfen? Jonas und Lisa sind sich da uneins.

Pro: Jonas

Abitur mit 17, Bachelor mit 20, Berufseinstieg mit 22 Jahren. Immer früher sollen Jugendliche und junge Erwachsene ins Arbeitsleben einsteigen. Entscheiden sie sich nach der 10. Klasse für eine Lehre, gehören sie womöglich schon vor der gesetzlichen Volljährigkeit zur arbeitenden Bevölkerung, zahlen Steuern und übernehmen für sich und andere Verantwortung. Das Recht, durch Wahlen Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen, wird ihnen jedoch auf Bundesebene noch immer bis zur gesetzlichen Volljährigkeit vorenthalten.

Befürworter der jetzigen Regelung führen dabei an, dass es jungen Wählern an demokratischem Basiswissen und politischem Interesse mangele. Die Folgen wären demnach das Sinken der Wahlbeteiligung oder gar die Stärkung extremistischer Parteien. Jugendliche seien in ihrer Meinung noch nicht gefestigt und darum leichter manipulierbar.

Diese Vorwürfe lassen sich allerdings leicht entkräften. Denn es gibt keine Belege, dass 16-Jährige über politische Prozesse schlechter informiert sind als 18-Jährige. Außerdem könnten die Jugendlichen durch gezielte Informationsprogramme an Schulen auf die Wahlen vorbereitet werden. Dadurch würde das politische Interesse, das schon durch das Wahlrecht selbst gestärkt würde, weiter ausgebaut.

Einen ausschlaggebenden Einfluss auf das Wahlergebnis hätten die 16- bis 18- Jährigen sowieso nicht. Denn sie stellen weniger als 3% der wahlberechtigten Bevölkerung.

Die Auswirkungen wären daher vielmehr politischer Natur. Momentan oft unbeachtete Themen wie Jugendarbeitslosigkeit oder Kinderarmut würden im Wahlkampf in den öffentlichen Fokus rücken. Für eine generationengerechte Politik ist das in Deutschland unerlässlich, da hier aufgrund des demografischen Wandels die Interessen der älteren Wählergruppen immer mehr Gewicht bekommen.

Demokratie bedeutet Mitbestimmung. Und diese sollte Jugendlichen auch auf Bundesebene schon ab 16 Jahren gewährt werden. Übrigens: Schon die UNKinderrechtskonvention sichert Kindern und Jugendlichen ein politisches Mitbestimmungsrecht zu. Deutschland hat diese Konvention 1992 unterzeichnet und sollte sich nun auch daran halten.

Contra: Lisa

1972 wurde unter dem damaligen Bundeskanzler Willy Brandt erstmals das Alter für das aktive Wahlrecht auf 18 Jahre gesenkt. Ziel war es, „mehr Demokratie zu wagen“ und so Jugendliche an die Politik heranzuführen. Damit argumentieren auch diejenigen, die fordern, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. Repräsentative Studien belegen, dass dem sowohl die Jugendlichen als auch die restliche Bevölkerung skeptisch gegenüberstehen. So lehnen 52 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 25 eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ab – nur 25 Prozent befürworten sie. Das ist das ernüchternde Ergebnis der 15. Shell-Jugendstudie.

Sieben der 16 Bundesländer haben bereits das kommunale Wahlrecht ab 16 eingeführt. Im Mai 2011konnten im Stadtstaat Bremen erstmals Jugendliche ab 16 Jahren an einer Landtagswahl teilnehmen. Das Ergebnis: Die Wahlbeteiligung dieser Gruppe war so unterdurchschnittlich, dass sie nicht statistisch dargestellt werden konnte.

Auf kommunaler Ebene ist eine Wahlbeteiligung ab 16 sicher sinnvoll, denn gerade Kommunalpolitik beeinflusst das Umfeld von Jugendlichen direkt. Mit der Schülervertretung, Vereinen, Jugendverbänden oder der Wahl eines Bürgermeisters gibt es viele Möglichkeiten, mit politischen Prozessen vertraut zu werden. Eine Auseinandersetzung mit Parteiprogrammen in der Schule erfolgt jedoch erst in der Oberstufe.

Nachdenklich sollte die Befürworter das Ergebnis der U18-Jugendwahl in Baden-Württemberg machen: Mit 3,9 Prozent schnitt die rechtsextremistische NPD etwa vier Mal besser ab als bei der eigentlichen Landtagswahl im März 2011.

Eine Studie der Uni Hohenheim zeigt, dass sich 16-Jährige zwar für Politik interessieren, aber bislang viel weniger Kenntnisse in diesem Bereich haben als 18-Jährige und es sich deswegen nicht zutrauen zu wählen Wer will, dass 16-Jährige wählen dürfen, muss also damit rechnen, dass die prozentuale Wahlbeteiligung eher sinkt als steigt.

Bevor über die bundesweite Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre diskutiert wird, sollte Politik in der Schule früher und als Pflichtfach gelehrt werden. So reduziert sich die Diskussion nicht auf den Faktor „Wahlalter“, sondern auf den Kern: die politische Bildung junger Menschen.

Kommentare

also ich find den namen lisa toll
*o* 🙂
Ich finde Anna und Katharina besser 🙂
Jo
Ich mag den Bachelor nicht
Schöne, wenn auch kurze, Argumentation von Lisas Seite aus. Gefällt mir! Und vielen Dank für den Hinweis zu der Shell-Jugendstudie!!!
Jonas überzeugt eindeutig!
Nein sehe ich nicht so, man kann beide mit ihren eigenen Kommentaren wiederlegen 🙂
Ich bin eher gegen das Wahlrecht ab 16
PRO-> Abitur mit 17, Bachelor mit 20, Berufseinstieg mit 22 Jahren. Immer früher sollen Jugendliche und junge Erwachsene ins Arbeitsleben einsteigen. Entscheiden sie sich nach der 10. Klasse für eine Lehre, gehören sie womöglich schon vor der gesetzlichen Volljährigkeit zur arbeitenden Bevölkerung, zahlen Steuern und übernehmen für sich und andere Verantwortung. Das Recht, durch Wahlen Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen, wird ihnen jedoch auf Bundesebene noch immer bis zur gesetzlichen Volljährigkeit vorenthalten. Befürworter der jetzigen Regelung führen dabei an, dass es jungen Wählern an demokratischem Basiswissen und politischem Interesse mangele. Die Folgen wären demnach das Sinken der Wahlbeteiligung oder gar die Stärkung extremistischer Parteien. Jugendliche seien in ihrer Meinung noch nicht gefestigt und darum leichter manipulierbar. Diese Vorwürfe lassen sich allerdings leicht entkräften. Denn es gibt keine Belege, dass 16-Jährige über politische Prozesse schlechter informiert sind als 18-Jährige. Außerdem könnten die Jugendlichen durch gezielte Informationsprogramme an Schulen auf die Wahlen vorbereitet werden. Dadurch würde das politische Interesse, das schon durch das Wahlrecht selbst gestärkt würde, weiter ausgebaut. Einen ausschlaggebenden Einfluss auf das Wahlergebnis hätten die 16- bis 18- Jährigen sowieso nicht. Denn sie stellen weniger als 3% der wahlberechtigten Bevölkerung. Die Auswirkungen wären daher vielmehr politischer Natur. Momentan oft unbeachtete Themen wie Jugendarbeitslosigkeit oder Kinderarmut würden im Wahlkampf in den öffentlichen Fokus rücken. Für eine generationengerechte Politik ist das in Deutschland unerlässlich, da hier aufgrund des demografischen Wandels die Interessen der älteren Wählergruppen immer mehr Gewicht bekommen. Demokratie bedeutet Mitbestimmung. Und diese sollte Jugendlichen auch auf Bundesebene schon ab 16 Jahren gewährt werden. Übrigens: Schon die UN- Kinderrechtskonvention sichert Kindern und Jugendlichen ein politisches Mitbestimmungsrecht zu. Deutschland hat diese Konvention 1992 unterzeichnet und sollte sich nun auch daran halten. CONTRA-> 1972 wurde unter dem damaligen Bundeskanzler Willy Brandt erstmals das Alter für das aktive Wahlrecht auf 18 Jahre gesenkt. Ziel war es, „mehr Demokratie zu wagen“ und so Jugendliche an die Politik heranzuführen. Damit argumentieren auch diejenigen, die fordern, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. Repräsentative Studien belegen, dass dem sowohl die Jugendlichen als auch die restliche Bevölkerung skeptisch gegenüberstehen. So lehnen 52 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 25 eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ab – nur 25 Prozent befürworten sie. Das ist das ernüchternde Ergebnis der 15. Shell-Jugendstudie. Sieben der 16 Bundesländer haben bereits das kommunale Wahlrecht ab 16 eingeführt. Im Mai 2011konnten im Stadtstaat Bremen erstmals Jugendliche ab 16 Jahren an einer Landtagswahl teilnehmen. Das Ergebnis: Die Wahlbeteiligung dieser Gruppe war so unterdurchschnittlich, dass sie nicht statistisch dargestellt werden konnte. Auf kommunaler Ebene ist eine Wahlbeteiligung ab 16 sicher sinnvoll, denn gerade Kommunalpolitik beeinflusst das Umfeld von Jugendlichen direkt. Mit der Schülervertretung, Vereinen, Jugendverbänden oder der Wahl eines Bürgermeisters gibt es viele Möglichkeiten, mit politischen Prozessen vertraut zu werden. Eine Auseinandersetzung mit Parteiprogrammen in der Schule erfolgt jedoch erst in der Oberstufe. Nachdenklich sollte die Befürworter das Ergebnis der U18-Jugendwahl in Baden-Württemberg machen: Mit 3,9 Prozent schnitt die rechtsextremistische NPD etwa vier Mal besser ab als bei der eigentlichen Landtagswahl im März 2011. Eine Studie der Uni Hohenheim zeigt, dass sich 16-Jährige zwar für Politik interessieren, aber bislang viel weniger Kenntnisse in diesem Bereich haben als 18-Jährige und es sich deswegen nicht zutrauen zu wählen Wer will, dass 16-Jährige wählen dürfen, muss also damit rechnen, dass die prozentuale Wahlbeteiligung eher sinkt als steigt. Bevor über die bundesweite Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre diskutiert wird, sollte Politik in der Schule früher und als Pflichtfach gelehrt werden. So reduziert sich die Diskussion nicht auf den Faktor „Wahlalter“, sondern auf den Kern: die politische Bildung junger Menschen.
Danke, dass hat mir wirklich sehr weitergeholfen. Auch wenn ich Ihre Meinung in manchen Punkten nicht teile, stimme ich ihnen auf den Eigentlichen Disskussionsfoks zu. Im Prinzip würde der Kern dieser Disskusion jedoch tiefer liegen, bei einem Punkt den ich jetzt nur ungerne ausführen möchte. Trotzdem vielen Dank für diesen Spitze Text, er hat mir sehr weitergeholfen, was eine Vorbereitung auf eine Klausur betrifft. 🙂
Wir sind für das Wahlrecht ab 16 denn die jugendlichen haben ihre eigene Meinung und sollten die auch vertreten dürfen , viele sagen Jugendliche sind leicht zu beeinflussen doch das sind Erwachsene auch!
ich finde das Wahlrecht ab 16 nicht gut, da jugendlich in diesem alter sehr beeinflussbar sind und unvernünftig !
Ich finde, dass man erst mit 18 wählen sollte, da man mit ungefähr 16 Jahren anfängt sich für Politik zu interessieren. Erst ab diesem Alter fängt man langsam an sich eine Meinung zu bilden, davor ist es einem so ziemlich ,,EGAL". Jetzt fängt der Teenager an ein Teil er Politik zu werden, in dem er sich informiert, mit z.B Zeitungsartikeln oder Nachrichten aus dem Fernseher. Da er sich jetzt informiert hat weiß er bescheid wie es mit der Politik funktioniert und ist bereit sich seiner Wunschpartei anzuschließen. Wenn sie anfangen mitzubestimmen, fangen sie an über ihr Leben zu entscheiden.
Meiner meinung nach sollte die NSA verboten werden
Für die Pro Partei spricht, dass Jugendliche ihr eigene Meinung haben sollen und die auch teilen sollte ,außerdem sind sie alt genug eine eigene Meinung zu haben. Natürlich sind Jugendliche leicht zu beeinflussen z.B. von Eltern oder Gruppen doch das sind die meisten Erwachsene auch. Außerdem sind die meisten mit 16 schon mit der Schule fertig und verdienen Geld. Das heißt das sie reif genug sind um zu wählen und zu entscheiden wer das Land verändern soll. Und die Entscheidung könnte die Interessen der Jugendlichen mit beinhalten.
Die Jugendlichen sind noch nicht intelligent genug um Entscheidungen über Großprojekte ,Immigranten ,e.c.t. zu treffen . Die Jugendlichen können höchstens bei Wahlen auf Stadtebene mit entscheiden , wie z.B. : -Bürgermeisterwahlen -Stadtratswahlen -e.c.t. Ich persönlich schließe mich der Meinung von Lisa an, da sie meine Meinung wiederspiegelt.
Pro: Contra: -Manche Erwachsenen sind genauso -Jugendliche interessiert das Thema Politik nicht so unvernünftig oder einflussbar wie Jugend- wie Erwachsene, somit beschäftigen sie sich nur leichtsinnig liche. damit.
Ja komplett richtig. Ich kann da nur zustimmen. Außerdem habe ich eine Mathematische Formel entworfen, welche immer auf Illuminati / 42 kommt. Diese lautet wie folgt: (3*x)-(18*x)*0+42 Für x kann jede beliebige Zahl eingesetzt werden. Illuminati confirmed. Außerdem wähle ich die NPD. Danke
. Wir sind gleicher Meinung das es für beide Parteien genügent Argumente gibt doch auf der anderen Seite sind Jugentliche doch sehr beeinflussbar und dann nur für eine Partei Stimmen würde die für sie sehr ansprechend ist die dann aber Politisch nicht so gut sind und auf die Bedürfnisse der Bürger eingehen.
Wir sind der Ansicht, dass Wählen ab 16 nicht gestattet werden sollte. Es gibt viele Argumente die dagegen sprechen, dieses zu erlauben. Die Jugendlichen verfügen meist über zu wenig Lebenserfahrung, sodass sie noch nicht in der Lage sind wichtige Probleme objektiv zu sehen, obwohl sie sich schon für Politik interessieren. Auch wenn dadurch mehr Menschen an der Demokratie aktiv teilnehmen könnten, würden viele dies nicht nutzen weil sie sich nicht ausreichend für Politik interessieren. Die jüngeren Politikbegeisterten können sich trotzdem dafür interessieren und dann mit 18 Wählen. Jugendliche lassen sich außerdem schnell von den Versprechungen der Parteien beeinflussen und vertrauen auf diese Versprechungen.
Das allgemeine und freie Wahlrecht zählt zu den Eckpfeilern einer Demokratie. Dabei unterscheidet man zwischen dem so genannten aktiven und passiven Wahlrecht. Das aktive Wahlrecht bedeutet, selbst wählen zu dürfen, während das passive Wahlrecht das Recht umfasst, als Kandidat gewählt zu werden. In der Regel ist das passive Wahlalter höher als das aktive. In Österreich soll künftig das aktive Wahlalter bei bundesweiten Wahlen (Nationalratswahlen, Bundespräsidentenwahlen, Europawahlen) von 18 auf 16 Jahre gesenkt werden. In Kärnten und in einigen anderen Bundesländern ist das Wählen ab 16 schon nach geltendem Recht bei Kommunalwahlen möglich, in einigen Bundesländern (Wien, Salzburg, Burgenland) gibt es diese Altersgrenze auch bereits bei Landtagswahlen. Was sind nun die Argumente für und gegen ein Wahlrecht für Jugendliche? Ein Motiv, Jugendliche bereits ab 16 wählen zu lassen, ist sicher die Absicht, sie verstärkt am öffentlichen Leben partizipieren zu lassen. Damit wird den jungen Menschen das Gefühl vermittelt, dass ihre Meinung auch von den Erwachsenen und überhaupt von der Politik ernst genommen wird. Jugendliche haben gewiss andere Bedürfnisse und Sorgen als ältere Menschen. Mit dem gesenkten Wahlalter können diese Wünsche durch die Abgabe der Wahlstimme frühzeitig geäußert werden. Für eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre spricht weiters der Umstand, dass Jugendliche bereits ab 14 Jahren strafmündig sind und oft schon mit 15 in das Berufsleben einsteigen. In Gaststätten wird es Jugendlichen bereits ab 16 gestattet, niedrigprozentigen Alkohol zu konsumieren und Tabakwaren zu kaufen. Auch das Lenken eines Mopeds auf öffentlichen Straßen ist bereits 16-Jährigen gestattet. Durch das niedrige Wahlalter wird aber auch das Interesse der jungen Menschen an der Politik früher geweckt. Gegen eine Senkung des Wahlalters wird von den Gegnern überwiegend ins Treffen geführt, dass Menschen, die noch nicht volljährig sind, nicht reif fürs Wählen seien. Denn nicht umsonst gebe es ein Jugendstrafrecht und Jugendschutzgesetze. Diese Argumentation mag vielleicht in früheren Zeiten zutreffend gewesen sein, wo es noch nicht die vielfältigen Informationen über die Medien wie heute gab. Heutzutage sind Jugendliche wesentlich aufgeschlossener als früher. Wenn bei demenzkranken Menschen das Wahlrecht wohl zu Recht nicht in Zweifel gezogen wird, so muss dies im gleichen Maße auch für die Mitsprache und Mitbestimmung der jungen Menschen gelten. Vielfach wird auch argumentiert, Jugendliche hätten kaum Interesse an Politik und sollten daher auch nicht wahlberechtigt sein. Dagegen ist zu argumentieren, dass auch bei Erwachsenen ein erschreckend hohes Maß an Politikverdrossenheit zu konstatieren ist. Die Gegner einer Herabsetzung des Wahlalters befürchten, dass dadurch der Wahlkampf und damit die Parteipolitik in die Schulen getragen werden. Um hier entgegenzuwirken, gibt es bereits jetzt entsprechende gesetzliche Bestimmungen, die dies verbieten. Wesentliche Voraussetzung für eine Senkung des Wahlalters ist allerdings, dass die politische Bildung als Gegenstand künftig früher unterrichtet wird. Die Abwägung aller Pro- und Kontraargumente spricht meines Erachtens dafür, dass das gesetzliche Wahlalter für das aktive Wahlrecht auch bei bundesweiten Wahlen von 18 auf 16 Jahre gesenkt wird. Abschließend gebe ich zu bedenken, dass es in Österreich seit einigen Jahren keine Wahlpflicht mehr gibt, sondern nur ein Wahlrecht. Damit ist kein Jugendlicher gezwungen, dieses Recht auszuüben.
PRO-> Abitur mit 17, Bachelor mit 20, Berufseinstieg mit 22 Jahren. Immer früher sollen Jugendliche und junge Erwachsene ins Arbeitsleben einsteigen. Entscheiden sie sich nach der 10. Klasse für eine Lehre, gehören sie womöglich schon vor der gesetzlichen Volljährigkeit zur arbeitenden Bevölkerung, zahlen Steuern und übernehmen für sich und andere Verantwortung. Das Recht, durch Wahlen Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen, wird ihnen jedoch auf Bundesebene noch immer bis zur gesetzlichen Volljährigkeit vorenthalten. Befürworter der jetzigen Regelung führen dabei an, dass es jungen Wählern an demokratischem Basiswissen und politischem Interesse mangele. Die Folgen wären demnach das Sinken der Wahlbeteiligung oder gar die Stärkung extremistischer Parteien. Jugendliche seien in ihrer Meinung noch nicht gefestigt und darum leichter manipulierbar. Diese Vorwürfe lassen sich allerdings leicht entkräften. Denn es gibt keine Belege, dass 16-Jährige über politische Prozesse schlechter informiert sind als 18-Jährige. Außerdem könnten die Jugendlichen durch gezielte Informationsprogramme an Schulen auf die Wahlen vorbereitet werden. Dadurch würde das politische Interesse, das schon durch das Wahlrecht selbst gestärkt würde, weiter ausgebaut. Einen ausschlaggebenden Einfluss auf das Wahlergebnis hätten die 16- bis 18- Jährigen sowieso nicht. Denn sie stellen weniger als 3% der wahlberechtigten Bevölkerung. Die Auswirkungen wären daher vielmehr politischer Natur. Momentan oft unbeachtete Themen wie Jugendarbeitslosigkeit oder Kinderarmut würden im Wahlkampf in den öffentlichen Fokus rücken. Für eine generationengerechte Politik ist das in Deutschland unerlässlich, da hier aufgrund des demografischen Wandels die Interessen der älteren Wählergruppen immer mehr Gewicht bekommen. Demokratie bedeutet Mitbestimmung. Und diese sollte Jugendlichen auch auf Bundesebene schon ab 16 Jahren gewährt werden. Übrigens: Schon die UN- Kinderrechtskonvention sichert Kindern und Jugendlichen ein politisches Mitbestimmungsrecht zu. Deutschland hat diese Konvention 1992 unterzeichnet und sollte sich nun auch daran halten. CONTRA-> 1972 wurde unter dem damaligen Bundeskanzler Willy Brandt erstmals das Alter für das aktive Wahlrecht auf 18 Jahre gesenkt. Ziel war es, „mehr Demokratie zu wagen“ und so Jugendliche an die Politik heranzuführen. Damit argumentieren auch diejenigen, die fordern, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken. Repräsentative Studien belegen, dass dem sowohl die Jugendlichen als auch die restliche Bevölkerung skeptisch gegenüberstehen. So lehnen 52 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 25 eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ab – nur 25 Prozent befürworten sie. Das ist das ernüchternde Ergebnis der 15. Shell-Jugendstudie. Sieben der 16 Bundesländer haben bereits das kommunale Wahlrecht ab 16 eingeführt. Im Mai 2011konnten im Stadtstaat Bremen erstmals Jugendliche ab 16 Jahren an einer Landtagswahl teilnehmen. Das Ergebnis: Die Wahlbeteiligung dieser Gruppe war so unterdurchschnittlich, dass sie nicht statistisch dargestellt werden konnte. Auf kommunaler Ebene ist eine Wahlbeteiligung ab 16 sicher sinnvoll, denn gerade Kommunalpolitik beeinflusst das Umfeld von Jugendlichen direkt. Mit der Schülervertretung, Vereinen, Jugendverbänden oder der Wahl eines Bürgermeisters gibt es viele Möglichkeiten, mit politischen Prozessen vertraut zu werden. Eine Auseinandersetzung mit Parteiprogrammen in der Schule erfolgt jedoch erst in der Oberstufe. Nachdenklich sollte die Befürworter das Ergebnis der U18-Jugendwahl in Baden-Württemberg machen: Mit 3,9 Prozent schnitt die rechtsextremistische NPD etwa vier Mal besser ab als bei der eigentlichen Landtagswahl im März 2011. Eine Studie der Uni Hohenheim zeigt, dass sich 16-Jährige zwar für Politik interessieren, aber bislang viel weniger Kenntnisse in diesem Bereich haben als 18-Jährige und es sich deswegen nicht zutrauen zu wählen Wer will, dass 16-Jährige wählen dürfen, muss also damit rechnen, dass die prozentuale Wahlbeteiligung eher sinkt als steigt. Bevor über die bundesweite Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre diskutiert wird, sollte Politik in der Schule früher und als Pflichtfach gelehrt werden. So reduziert sich die Diskussion nicht auf den Faktor „Wahlalter“, sondern auf den Kern: die politische Bildung junger Menschen.
wir sind ebenfalls gegen das wahlrecht mit 16!
WIR AUCH !!!!!!!!!!!!
wir sind für das wahlrecht mit 16. Das wäre demokratischer, da dann auch die "jüngeren" mitentscheiden dürfen.
Eigentlich bin ich grundsätzlich GEGEN das Wahlrecht ab 16 aber Jonas argumentiert eindeutig überzeugender !!
Ich bin auch gegen das Wahlalter mit 16, weil viele Jugendliche noch nicht über ein ausreichendes Wissen über die einzelnen Parteien in dem Alter verfügen. Dass die Kommunalen Wahlen allerdings schon ab 16 sind finde ich nicht schlimm, da man sich so schon mit 16 über die einzelnen Parteien informiert und dann mit 18 schon so viel Ahnung hat das man auch schon bei den großen Wahlen teilnehmen kann. Noch dazu lassen sich viele Jugendliche aufgrund mangelndem Wissen viel zu leicht von erwachsenen Personen beeinflussen oder gar im schlimmsten Fall sagen, dass sie für 100 Euro die und die Partei wählen.
Interessanter Aspekt. Hast du schon einmal erlebt, dass bestimmte Personen bestochen wurden?
für 100 euro würde ich mich auch bestechen lassen, und dann wieder von dem Geld 4 andere um die meine Partei zu wählen
die frage ist doch letztendlich nur wie viele jugendliche mit 16 vernünftig wählen würden. Es kommt doch nicht unbedingt darauf an ob sie beeinflussbar sind , denn das sind wir alle!
coole seite oda?
Da sieht man mal das viele Jugendliche nur Unsinn im Kopf haben… Die kommentare sollten sich auf die Diskussion beziehen und nicht auf Rauschzustände.
Wir haben das gerade in Sozialkunde. Ehrlich gesagt hasse ich dieses Fach!
sehr schön knapp und doch verständlich geschrieben jetzt weiss ich viel besser über das Theme bescheid Danke 😀
wären die piraten ins parlament gekommen, hätten sie sich für das wahlrecht ohne altersbeschränkung (also geburt) eingesetzt. klar hat der staat dann schiss, immerhin würden alle 12-18 jährigen schule ab 9:00 und auto fahren ab 16 wählt lol
hat mir sehr bei einer rechereche für jugend debattiert geholfen wir hatten genau das als Thema
Ich bin für die Wahl ab 16. Und dies aus mehreren Gründen: 1. Politische Bildung wird dann erst interessant für Jugendliche, wenn sie diese auch in der Praxis anwenden können. Mit einem Wahlrecht ab 16 ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich viel mehr Jugendliche mit dem Thema auseinandersetzen – selbst wenn es nur auf Drängen von anderen ist. Denn wer nicht wählt, wählt extrem. 2. Die Politik muss nachhaltiger werden. Das das passive Wahlrecht hoch ist, sehe ich relativ unproblematisch. Schließlich haben Erwachsene mehr Erfahrung, mehr Durchsetzungsvermögen usw. Dies kann ein Jugendlicher seltenst bis garnicht haben. Doch die momentane Politik richtet sich fast nur an der älteren Wahlbevölkerung aus, da diese schließlich die Masse darstellt. Doch die Jugendlichen müssen irgendwann die heutigen Entscheidungen tragen. Warum dürfen sie diese dann nicht mit entscheiden? Ein ziemlich klares Beispiel sind die Rentenerhöhungen aus Wahlkampfgründen…. 3. Das die Wahlbeteiligung der 16 bis 18-jaehrigen in der ersten Wahl nach Senken des aktiven Wahlrechts auf 16 geringer ist, als bei den Erwachsenen ist logisch. Schließlich dauert es immer seine Zeit, bis man über ganz Deutschland die Jugendlichen "mobilisiert" hat, also ihnen ihre Verantwortung klar gemacht hat. Dies sollte sich aber spätestens bei der zweiten Wahl regeln. Wenn ich schon aus meinem eigenen Umfeld merke, wieviel Druck gemacht wird, auf kommunaler Ebene zu wählen (ist auch richtig so!). 4. Jugendliche werden immer schneller "erwachsen". Zumindest sollen sie das werden. G8, Führerschein mit 17, usw.. Warum dann erst Bundestagswahl mit 18? Schließlich geht das aktive Wahlrecht damit in der Masse an neuen Rechten und Pflichten, welche man als 18-Jährige/r hat, ziemlich unter. Zudem wenn man bereits mit 17 seinen Schulabschluss, z.B. das Abitur, in der Tasche hat und nun eine Ausbildung oder ein Studium macht, bleibt die Zeit sich mit 18 in der Politik zu engagieren ziemlich auf der Strecke. Hingegen noch in der Schule haben viele Jugendliche Zeit für Vereine, Sport usw… Warum können sich die politischen Vereine kaum durchsetzen? Zum einen, weil endlose Diskussionen über Dinge, bei denen man eh nichts zu entscheiden hat, zermürben und weil Politik bisher alles andere als jugendfreundlich ist. Ausnahme stellen dabei die Grünen, Linken und leider die Rechten dar. 5. Die Entmundung der Jugend führt zur politischen Frustration dieser. Und Frust ist sehr guter Nährboden für extremes Gedankengut. Wenn die führenden Parteien sich kaum um die Jugendlichen scheren, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Personen mit 18 entweder Protestparteien wählen, oder gar extreme Parteien. 6. Die Wahlergebnisse der Jugend zum Beispiel bei der U18-Wahl oder bei "seriösen" Umfragen lassen sich keineswegs auf die Bundestagswahlen übertragen. Wenn andere Kinder aus Pappe gebastelte "Wahlurnen" in der Schule bewachen, die Pappkästen bunt angemalt sind und man genau weiß, dass diese Wahl überhaupt keine Bedeutung hat – Wählen Sie dann ernsthaft? Desweiteren werden die U18 Wahlen mit dem ganz normalen Wahlprogramm der Parteien behandelt. Und da kommen die Jugendlichen nunmal nur bei wenigen vor. Wählen Sie dann 7. Extrem ausgefallene Wahlergebnisse in der Realtität würden bei Jugendlichen nicht Unvernunft oder Albernheit ausdrücken. Eher Frustration von der momentanen Politik. CDU, FDP, SPD… es ist eine Seltenheit wenn sich diese Parteien mal für Jugendliche interessieren oder einsetzen. Die großen Parteien haben schließlich ihre Wähler in den eher alten Bevölkerungsanteilen – was nunmal eine große Masse ist. Die extremen Parteien wissen genau, dass sie bei den Jugendlichen am meisten Widerhall finden. Doch warum ist dies ein Grund Jugendliche nicht wählen zu lassen? Dies ist eher ein Grund, dass die momentanen großen Parteien ihre Politik auch jugendfreundlich gestalten sollten. Denn in ein paar Jahren sind die 16-jährigen 18. Und ich habe Angst davor, dass in fünf bis sechs Jahren die extremen Parteien wieder Aufwind bekommen, nur weil die "Großen" die Zukunft des Landes vergessen haben. 8. Restlichen, meist indirekte Argumente: – "Jugendliche zahlen keine Steuern, warum sollten sie dann über diese Gelder entscheiden dürfen? " Ganz einfach: Sie haben in Zukunft mit ihren Steuern alle Entscheidungen von heute zu tragen. Außerdem zahlen sie auch eine nicht unerhebliche Summe an Mehrwertsteuer – wie wir alle. – "Jugendliche fallen unter die Jugendstrafe und haben damit eine geringere Verantwortung." Bis 21 können Leute unter dem Aspekt der Jugendstrafe behandelt werden. Aber ich sehe darin keinen Grund Jugendliche von der Wahl auszuschließen. Schließlich haben sie die selbe Verantwortung und die milderen Strafen dienen eher der einfacheren politischen Erziehung. Zudem versucht man damit den Jugendlichen nicht ihre Zukunft zu vernichten. PRO: aktives Wahlrecht ab 16 auf Bundesebene
Sehr hilfreich für ein Projekt in der Schule, danke!
Ich bin für das Wahlrecht ab 16. Ich denke nicht, das das Interesse an der Politik bei 18 -jährigen nicht zwangläufig größer als bei 16-jährigen. Das liegt ganz an Person und kann nicht verallgemeinert werden.
Jugendlich sind durchaus politisch interessiert, und noch mehr Jugendliche wären es, wenn es für sie direkt Sinn machen würde, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das dies der Fall ist, kann ich beweisen. Ich bin 14. Fertig. Ich würde zu gerne wählen gehen, um den Werdegang Deutschlands wenigstens ein bisschen zu kontrollieren. Noch schöner wäre es natürlich, wenn das Volk bei demokratischen Wahlen teilhaben könnte (50% Volk, 50% Politiker) Außerdem gibt es viele Bereiche, die die Jugendlichen direkt betreffen: Und die Jugendlichen haben in eben solchen Entscheidungen kein Mitspracherecht. Ich könnte mich weit aus dem Fenster lehnen, und behaupten: "Im Grundgesetz steht, das alle Menschen gleich sind. Aber sind dann nicht die Kinder/Jugendlichen keine Menschen, da sie eben der ‘erwachsenen’ Bevölkerung von den Rechten her nicht ähneln? Sind Kinder wirklich nicht einmal Lebewesen? Das ist doch ein Unterdückungsmuster im Gesetz! Also verstößt jedes Gesetz gegen das Grundgesetz. Toll." So extrem sehe ich es nicht, aber ich wollt’s nur noch mal erwähnen 😉 Eigentlich sollte eine Demokratie weitesgehend vom Alter unabhängig sein. Denn: Ab wann ist man denn wirklich erwachsen? Das ist doch mehr eine philosophische Frage, die durch das Gesetz direkt erschlagen wird. Mit anderen Worten: Rein theoretisch ist der Begriff ‘erwachsen’ nicht eindeutig festlegbar und wird als Rechtfertigung der Unterdrückung von Jugendlichen/Kindern genutzt. Gott, ich glaube ich geh mich erhängen… 😉 Ich bin sehr wohl für ein vom Alter unabhängiges Wahlrecht, allerdings mit einer Gruppierung, die sich nach dem Alter bzw. Beruf richtet. Beispiel: Kinder unter 12 gehen wählen, und deren Ergebnis ergibt zu 10% die Wahl. Jugendliche unter 18: 15% Erwachsene unter 30: 20% Erwachsene unter 60: 25% Erwachsene über 60: 30% Die Prozente steigen, da die Erfahrung steigt. Trotzdem können auch die Kinder ihre Interessen politisch vertreten. Das wäre eine Demokratie, wie ich sie mir wünschen würde. Denn nur weil es mehr Senioren gibt, sind die Kinder ja nicht unwichtig. Die Interessen sollten aus der Gruppe heraus entschieden werden, damit die alters-/erfahrungsbedingten Aspekte nicht durch eine größere Gruppe dominiert werden. Wer das fertig gelesen hat, scheint zu viel Freizeit zu haben. Oder politisches Engagement. Ich gehe von letzterem aus… 🙂
ja also ich finde ich ganz gut
Ich schreibe jetzt nur etwas, weil mein Lehrer das will und das unsere Hausaufgabe ist. Und eigendlich interesiert mich das Thema nicht wirklich. Doch würde ich sagen, dass ich es fairer fände, wenn auch 16 jährige wählen dürften. Wenn ein 16 jähriger "dumm" ist und sich beeinflussen lasse, wieso ist denn ein 18 jähriger plötzlich nicht mehr "dumm"? Zwei Jahre sind kein großer Unterschied. Außerdem gehört die Zukunft den Kindern, da finde ich es gemein, dass diese die Zukunft nicht mitbestimmen dürfen. Die Erwachsenen wählen das, von dem sie glauben, dass es besser ist. Doch irgendwann sind sie tot und ihre Kinder leben und müssen mit den Entscheidungen klarkommen. Zwei Jahre ist jetzt keine große Veränderung, doch es wäre schon mal ein Anfang.
Einerseits finde ich es nicht gut, wenn 16 Jährige wählen dürfen, weil sie vielleicht zu wenig Interesse an dem Thema haben und nicht gut informiert sind. Um an einer Wahl teilzunehmen bzw. sich mit dem Thema Demokratie auseinander zu setzen, braucht man ein gutes Wissen. Wichtig ist, dass die Schulen im Unterricht das Thema Wahlen, Demokratie ausführlich behandeln, so dass man sich eine eigene Meinung bilden kann. Meiner Meinung nach sollten Jugendliche, also 16 Jährige, wählen dürfen. Immerhin werden in der Politik, Entscheidungen gefällt, die weit in der Zukunft liegen und irgendwann mal uns Jugendliche betreffen. Jugendliche sollten auf jeden Fall die Chance bekommen über ihre eigene Zukunft zu bestimmen.
Danke aber ich bin mir nicht sicher ob Lisa genügent schlagfertige argumente gebracht hat
bla bla bla
Ich denk auch das man 16 Jährigen zutrauen kann zu wählen und keine unüberlegte Meinungen mit einzubringen, aber wir sollten trotzdem jeden Menschen die Wahl lassen zu wählen und sie nicht dazu drängen ihre Stimme abzugeben. Es wird sicherlich auch Menschen geben die sich kaum [gar nicht] mit diesem Thema auseinander gesetzt haben und die sollten dann lieber gar nichts sagen als irgendwas ungebildetes (Nicht falsch verstehen ich traue es genügend Jugendlichen zu ihre eigende Meinung mit einzubeziehen). Also Jugendlichen das Recht bieten zu wählen aber nicht dazu zwingen sondern sie selbst entscheiden lassen.
Ich bin der Meinung, dass man ab 16 wählen darf, weil man in dem Alter schon seine eigene Meinung vertreten kann. Damit mit ist aber auch nur gemeint, dass man für etwas wählt das einen selbst betrifft. Denn man kann ja auch nur wissen wie die Situation ist wenn man selber davon betroffen ist. Außerdem muss man selber entscheiden, ob man wählen gehen möchte.
Ich glaube das es zu wenig 16 Jährige gibt die sich für Politik so wirklich interessieren. Allerdings wäre es natürlich auch nicht schlecht, für die wenigen Jugendlichen die sich für Politik Interessieren und das Thema auch ernst nehmen, das Wahlrecht auf 16 Jahren zu ändern. Man kann es ja auch probieren wie viele Leute an einer Wahl teilnehmen und dann gucken ob man das Wahlrecht auf 18 Jahren lässt, oder wenn es sich lohnt, wenn man es auf 16 Jahren ändert.
Ich finde, dass man schon ab 16 Wählen dürfen sollte. Schließlich ist man in dem Alter schon reif genug, um unterschiedliche Parteien einzuschätzen und seine eigene Meinung bilden zu können. Dazu werden Schüler früh genug mit Politik in Kenntnis gesetzt, sodass sie bewusst solche Entscheidungen treffen können.

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