Grundsätzlich ist Fiona aus Plymouth in England schon Fan von Europa. Nur was die Eingriffe in die Politik des eigenen Landes angeht, ist sie skeptisch. Aber das kann sich ja noch ändern.
Ich mag Europa, weil es dort so viele unterschiedliche Sprachen gibt und weil die Grenzen zwischen den einzelnen Ländern offen sind. Das macht vor allem das Reisen einfacher. In Deutschland war ich auch schon: zum Beispiel in der kleinen Stadt Heubach in Baden-Württemberg. Dort habe ich durch einen Schüleraustausch viele Freunde. Aber ich bin auch schon nach Ulm, Stuttgart und in die Schweiz nach Zürich gereist. Meine Traumreiseziele sind Paris und Rom.
Die EU finde ich sehr wichtig, denn für mich bedeutet sie Sicherheit. Es gibt weniger Kriegs-Risiko, denn die Beziehungen zwischen den Mitgliedsländern sind freundschaftlich.

Fiona fühlt sich als Britin. Foto: Privat.
Speziell für Großbritannien sehe ich aber auch Nachteile: Andere können mit entscheiden, was in unserem Land geschieht: Wir haben zum Beispiel die Sorge, dass hier auch der Euro eingeführt wird. Klar, eine einheitliche Währung hat ihre Vorteile, zum Beispiel wenn man von Deutschland nach Frankreich fährt und dafür kein Geld wechseln muss - trotzdem möchte ich hier nicht den Euro haben. Ich finde, damit wird man zu sehr mit anderen Ländern gleichgestellt. Das Pfund spielt eine große Rolle für unsere Identität und es ist einfach ein Teil unserer Kultur! Zu den nächsten Europawahlen darf ich leider noch nicht gehen - aber mit 18 werde ich sicher wählen.



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