Engagement braucht manchmal Mut Foto: picture-alliance/ dpa/ Wagner

Wenn uns jemand auf der Straße anspricht oder gar an den Informationsstand zur Rettung der Wale bittet, haben wir oft nur ein Kopfschütteln übrig. Wir schauen zu Boden oder sind dankbar für die Kopfhörer, mit denen wir so tun können, als hörten wir den Menschen nicht, der sich da engagiert.

Doch mal ehrlich: Ein bisschen schlecht fühlen wir uns danach schon. Denn eigentlich sind wir beeindruckt, wenn sich Leute für etwas engagieren.Und manchmal drehen wir uns dann doch noch um und fragen, worum es geht, und lassen uns gerne informieren, zum Beispiel über die Aidshilfe oder Menschenrechte.

Soviel ist klar: Ohne ehrenamtliches Engagement wäre Deutschland ziemlich arm dran. 23 Millionen Menschen arbeiten ehrenamtlich, betreuen zum Beispiel alte oder kranke Menschen.

Vor allem Jugendliche verknüpfen ihr Ehrenamt mit Auslandserfahrungen, etwa im peruanischen Regenwald oder in einer brasilianischen Metropole. Aber auch Erwachsene machen sich auf: Nach Tibet zum Beispiel, um dort Menschen kostenlos medizinisch zu versorgen.

Nicht zuletzt sieht es auch gut im Lebenslauf aus, wenn man UN-Jugendbotschafter oder einer der Organisatoren von „Schüler Helfen Leben“ war.

Ehrenamt lohnt sich nicht finanziell. Aber wer sich ehrenamtlich engagiert, hat auf jeden Fall das gute Gefühl, etwas Wichtiges zu tun.

In der Hoffnung, dass ihr Lust auf freiwilliges Engagement bekommt, wünscht die Schekker-Redaktion viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!

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