Nachrichten

08.09.2010
Ideenschmiede
Weltkugel auf Hand
Ihr habt Ideen für die Welt von morgen? Dann macht mit bei der Wrigley Ideenschmiede, dem neuesten Projekt von Jugend denkt Zukunft. Teilnehmen könnt ihr bis zum 12. November. »
07.09.2010
Neues Energiekonzept beschlossen
Windrad
In der Nacht zu gestern einigte sich die Bundesregierung auf ein neues Energiekonzept. Neben den Restlaufzeiten für Atomkraftwerke geht es vor allem um den Weg zu den erneuerbaren Energien. Das Konzept zählt damit zu den umweltverträglichsten weltweit. »
06.09.2010
Ausbildungsberatung am Telefon
Schnurtelefon
Ihr kommt aus dem Norden und seid noch auf der Suche nach einem Ausbildungs- platz? Oder ihr wisst noch gar nicht, wie es weitergehen soll? Eine Telefonaktion mit Experten am Dienstag hilft euch. »

20 Jahre Deutsche Einheit


 

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Wann und Wo?

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Babelnach diesem Begriff suchen

Babel ist der hebräische Name der antiken Stadt Babylon, die im Alten Testament der Bibel Schauplatz einer göttlichen Strafe ist. Als die Babylonier einen Turm bauen wollen, der bis zum Himmel reicht, verwirrt Gott die Sprachen der Menschen und vertreibt sie über die gesamte Erde. Nicht nur das in Gottes Augen größenwahnsinnige Turmprojekt wird so gestoppt. Auch die Menschen sind von nun an unfähig, miteinander zu kommunizieren. Sie verstehen sich nicht mehr.

Bachelor und Masternach diesem Begriff suchen

Der "Bachelor" ist der niedrigste akademischer Grad, den Universitäten Studierenden als Abschluss ihrer wissenschaftlichen Ausbildung verleihen. In vielen europäischen Ländern ist er im Rahmen des Bolognaprozesses, mit dem die europäischen Studienabschlüsse vereinheitlicht werden sollen, eingeführt worden. Ein Bachelor-Studiengang umfasst in der Regel sechs Semester. Er gliedert sich in Module, also Lerneinheiten, für die die Studierenden Leistungspunkte erhalten. Ein Bachelor-Abschluss qualifiziert zum Berufseinstieg oder zu einem vertiefenden Masterstudiengang. Masterstudiengänge können aber auch der Erschließung neuer Wissensgebiete dienen.

Backbordnach diesem Begriff suchen

Der Begriff "Backbord" gehört zu seemännischen Fachwörtern. Gemeint ist die linke Seite eines Schiffes in Fahrtrichtung. Gekennzeichnet wird sie mit einer roten Positionsleuchte. Das Gegenstück zu Backbord ist Steuerbord. Die rechte Seite des Schiffes wird mit einem grünen Positionslicht ausgewiesen.

BAfögnach diesem Begriff suchen

Die Abkürzung BAföG steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz. Dieses Gesetz regelt die staatliche Förderung von Schülern und Studenten. Bis zu 643 Euro im Monat gibt es vom Staat. Der Zuschuss ist eine Teilfinanzierung und man muss ihn nur zur Hälfte zurückzahlen. Allerdings ist dieser günstige Kredit an einige Bedingungen geknüpft. So muss man zum Beispiel sein Studium in der Regelstudienzeit schaffen, darf nicht mehr als 5.200 Euro Vermögen besitzen und nicht zu viel nebenbei verdienen. Genauere Informationen und Antragsformulare findet ihr unter www.das-neue-bafoeg.de.

Bagatelldeliktnach diesem Begriff suchen

In Deutschland wird eine Straftat von geringer Bedeutung als Bagatelldelikt bezeichnet. Von geringer Bedeutung ist ein Delikt, wenn die Schuld des Täters als gering eingeschätzt wird, es sich nicht um ein Verbrechen handelt und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht. Sind diese drei Voraussetzungen erfüllt, kann die Staatsanwaltschaft von einer Verfolgung absehen und bereits bestehende Verfahren einstellen. Typische Bagatelldelikte sind Mundraub, Schwarzfahren oder einfacher Ladendiebstahl.

Barkasnach diesem Begriff suchen

1961 begann die Serienfertigung des völlig neu entwickelten Barkas B 1000 als „Schnelltransporter“. Angetrieben wurde er von einem Wartburg- Dreizylinder- Zweitaktmotor mit ursprünglich 900 cm³ bei einer Leistung von 43 PS. Später waren es dann 1000 cm³ bei einer Leistung von 46 PS. Der Motor des Fronttrieblers war mittig zwischen Fahrer- und Beifahrersitz eingebaut und von dort über eine abnehmbare innere Motorhaube und über einen kleineren Servicedeckel zugänglich. Es gab Ausführungen als Kasten-, Krankentransport-, Pritschenwagen, Kleinbus u.a. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 100 km/h.

Barrierefreiheitnach diesem Begriff suchen

Mit Barrierefreiheit ist gemeint, dass alle Einrichtungen und Nutzgegenstände so gebaut und gestaltet werden, dass sie von jedem Menschen unabhängig von seiner Behinderung in Anspruch genommen werden können. Neben der Beachtung barrierefreier Eingangsbereiche im Bausektor spielt Barrierefreiheit heute vor allem im Internet eine große Rolle. Webseiten und andere online verfügbare Angebote sollten demnach gleichermaßen für Behinderte wie Nichtbehinderte lesbar sein.

Baselnach diesem Begriff suchen

Basel ist die drittgrößte Stadt der Schweiz. Sie liegt im Dreiländereck Schweiz-Deutschland-Frankreich und besteht aus den Stadtteilen Klein- und Großbasel auf der linken und rechten Rheinseite. Erste Siedlungsspuren reichen bis ins 5. Jahrhundert vor der Zeitrechnung zurück. Heute ist Basel wichtiges Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie, bedeutender Messestandort und kulturelles Zentrum. Die Stadt beherbergt beispielsweise das größte Kunstmuseum der Schweiz und ist für die weltweit bedeutendste Kunstmesse, die "Art Basel", berühmt.

Bausparvertragnach diesem Begriff suchen

Beim Bausparvertrag zahlt der Anleger monatlich einen Festbetrag auf sein Bausparkonto ein. Ziel ist die Finanzierung eines eigenen Hauses oder einer Eigentumswohnung. Mit einem Vertrag zwischen dem Kunden und der Bank wird eine Bausparsumme und eine Laufzeit vereinbart. Das angesparte Geld wird verzinst. Zudem kann man einen günstigen Kredit in Anspruch nehmen, dessen Zinssatz bereits bei Vertragsunterzeichnung festgelegt wird. Durch Bausparprämien fördert der Staat gezielt Bausparer.

Bergisches Schul-Technikumnach diesem Begriff suchen

Das Bergische Schul-Technikum ist ein Projekt, das Schülerinnen und Schülern im Bergischen Städtedreieck eine fundierte technische Grundbildung vermittelt. Am Schul-Technikum wird praxisorientierter Technikunterricht mit Maßnahmen zur Berufsorientierung kombiniert. Alle weiterführenden Schulen der Region beteiligen sich an dem Projekt. Partner sind das Land Nordrhein-Westfalen, zahlreiche Unternehmen, die Bundesagentur für Arbeit sowie Verbände und Institutionen.

Berufsausbildungnach diesem Begriff suchen

Die Berufsausbildung wird in Deutschland im Berufsbildungsgesetz geregelt. Dort ist unter anderem festgelegt, welche Einrichtung für die Ausbildung zuständig ist. Das können Innungen, Kammern oder Behörden der Länder oder des Bundes sein. Diese Stellen entscheiden über Ausbildungszeiten und Abschlussprüfungen, beraten Auszubildende und erlassen Prüfungsordnungen.

Berufsgenossenschaftnach diesem Begriff suchen

In Deutschland gibt es bereits seit 1885 gewerbliche und landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften. Sie sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Über 46 Millionen Beschäftigte sind bei den deutschen Berufsgenossenschaften versichert.

Berufsinfomationszentrumnach diesem Begriff suchen
Berufsinteressentestnach diesem Begriff suchen

Um den beruflichen Entscheidungsprozess zu unterstützen, bietet sich ein Berufsinteressentest bei einer Beraterin oder einem Berater der Berufsinformationszentren an. Ein solcher Test kann dir dabei helfen, mehr über dich selbst, deine Interessen, Fähigkeiten und Neigungen zu erfahren. Er hilft dir, berufliche Perspektiven und Chancen zu erkennen.

Berufsvorbereitungnach diesem Begriff suchen

Unter ständig sich verändernden Arbeitsmarktbedingungen wird es für Jugendliche immer schwieriger, die richtige Berufswahl zu treffen. Vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen gelingt der Übergang Schule ? Berufsbildung ? Arbeit nicht ohne Unterstützung. Berufsvorbereitungsmaßnahmen sollen den Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf, d.h. denjenigen, die aufgrund mangelnder Qualifikation oder sozialer Benachteiligung keine Ausbildung oder Arbeit finden können, helfen, sich zu orientieren und zu qualifizieren.

Bestattungspflichtnach diesem Begriff suchen

Das Bestattungsrecht ist in Deutschland Sache der Länder. Die einzelnen Bestattungsgesetze ähneln sich jedoch weitestgehend. Grundsätzlich gilt eine Bestattungspflicht, nach der die nächsten Familienangehörigen die Pflicht haben, eine Bestattung zu veranlassen. Grundlage dafür ist die sogenannte Totenfürsorgepflicht.

Betreutes Wohnennach diesem Begriff suchen

Betreute Wohnprojekte sind Wohnformen, in denen beispielsweise Minderjährige von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern betreut werden. Die Jugendlichen sollen dabei so eigenständig wie möglich leben, erhalten aber gleichzeitig Unterstützung bei der Bewältigung ihrer individuellen Probleme.

Betriebswirtschaftslehrenach diesem Begriff suchen

Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) betrachtet die wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Abläufe in Unternehmen und Institutionen und analysiert deren Entscheidungsprozesse. Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre sind Teilbereiche der Wirtschaftswissenschaft.

Synonyme: Betriebswirtschaft, BWL
Big Applenach diesem Begriff suchen

Big Apple ist der Spitzname von New York. New York City liegt an der Ostküste der USA an der Mündung der Flüsse Hudson River und East River. Das Stadtzentrum befindet sich auf der Insel Manhattan zwischen diesen beiden Flüssen. Auf New Yorker Gebiet leben über acht Millionen Menschen. Damit ist New York eine der größten Städte der Welt. Es gibt etwa 500 Galerien, 150 Museen und mehr als 100 Theater. Typisch für die Architektur der Stadt sind zahlreiche Wolkenkratzer. Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue, die sich auf der Insel Liberty Island befindet. Die Statue, die mit vollem Namen "Liberty Enlightening the World" heißt, war ein Freundschaftsgeschenk Frankreichs aus dem Jahr 1886.

Bio-Siegelnach diesem Begriff suchen

Das Bio-Siegel ist ein Gütesiegel, das Produkte kennzeichnet, die der EG-Öko-Verordnung entsprechen. Diese Verordnung bestimmt, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse, die als Öko-Produkte auf den Markt kommen, hergestellt werden dürfen. Das Siegel dient als Orientierungshilfe für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Produkte, die das Bio-Siegel tragen, dürfen nur zu höchstens fünf Prozent konventionell erzeugte Bestandteile enthalten. Der Einsatz von Bestrahlungstechniken, Pflanzenschutzmitteln und bestimmten Düngern ist nicht gestattet. Tiere müssen artgerecht gehalten und dürfen nicht mit Antibiotika gefüttert werden. Das Bio-Siegel gestattet allerdings die Zugabe von Aromen, sofern es sich um natürliche oder naturidentische Aromen handelt.

Biomassenach diesem Begriff suchen

Biomasse ist die Gesamtheit des organischen Materials und besteht aus Lebewesen, abgestorbenen Organismen und organischen Stoffwechselprodukten. Biomasse in Form von Pflanzen oder Pflanzenresten, Holz oder Dung ist ein wichtiger Energielieferant. Wird Biomasse zur Erzeugung von Wärme, Strom oder Kraftstoffen verbrannt, entweicht nur der Anteil an Kohlendioxid, der zuvor gebunden wurde. Allerdings entstehen bei dieser Form der Energiegewinnung andere Schadstoffe, insbesondere Ruß und Feinstaub.

Biometrienach diesem Begriff suchen

Der Begriff kommt aus dem Lateinischen: "Bio" = Leben und "Metron" = Maß. Gemeint ist die Anwendung mathematisch-statistischer Daten auf Lebewesen, in der Regel Menschen. Einzelne Merkmale oder die Kombination verschiedener Merkmale einer Person werden zu ihrer eindeutigen Identifikation herangezogen. Die von Personaldokumenten bekanntesten biometrischen Merkmale sind das Gesicht und die Unterschrift. Der Wert des Vermerks biometrischer Merkmale in den Dokumenten besteht darin, dass ein Vergleich zwischen den Merkmalen und ihrem Besitzer möglich wird.

Seit November 2005 wird in Deutschland ein elektronischer Reisepass, der so genannte ePass, ausgegeben. Im ePass sind biometrische Daten in einem Chip gespeichert: zunächst das digitale Passfoto. Ab März 2007 sollen zusätzlich die Fingerabdrücke digital erfasst werden.

Bistumnach diesem Begriff suchen

Jeder Bischof ist für einen kirchlichen Verwaltungsbezirk zuständig. Diese Bezirke heißen Bistum. Andere Wörter für Bistum sind Sprengel oder Diözese. In diesem Gebiet ist der Bischof für die kirchliche Betreuung der Gemeindemitglieder zuständig.

BIZnach diesem Begriff suchen

In fast allen Agenturen für Arbeit bietet ein Berufsinformationszentrum (BIZ) die Möglichkeit zur umfassenden Selbstinformation. Hier könnt ihr euch kostenlos über Ausbildung und Studium, Berufsbilder und Anforderungen, Weiterbildung und Umschulung oder Arbeitsmarktentwicklung informieren. Darüber hinaus findet ihr eine Übersicht über das aktuelle Veranstaltungsangebot der Berufsinformationszentren und eine Liste mit Anlaufstellen in eurem Heimatort. Für dringende Informationen, kurze Auskünfte und Hinweise werden Sprechstunden angeboten. Im Falle einer umfassenden Einzel- oder auch Gruppenberatung ist es unbedingt ratsam, rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren.

Blindtextnach diesem Begriff suchen

Als Blindtext wird Text bezeichnet, den man bei der Gestaltung von Publikationen verwendet, wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Mit Hilfe des Blindtextes kann die Verteilung des Textes auf der Seite (Layout oder Satzspiegel) sowie die Lesbarkeit der verwendeten Schriftarten (Typografie) beurteilt werden. Er besteht aus einer mehr oder minder sinnlosen Folge von Wörtern, oft auch nur aus wortähnlichen Silbenfolgen. Komponisten von Liedern benutzen Blindtexte beim Komponieren von Melodien und singen diese, bevor der Liedtext gedichtet wird.

Andere Texte dienen dazu, die Eigenheiten der Schriftarten mit einander vergleichen zu können. Deshalb müssen in ihnen möglichst alle (viele) Buchstaben und Sonderzeichen verwendet werden, die für die jeweilige Sprache typisch sind. Das bekannteste deutsche Beispiel ist der Satz Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern., das englische Pendant lautet The quick brown fox jumps over the lazy dog (der schnelle braune Fuchs springt über den faulen Hund), das lateinische Lorem Ipsum.

Bloggernach diesem Begriff suchen

Ein Blogger ist der Autor eines Weblogs beziehungsweise Blogs, also eines Online-Tagebuches. Die Veröffentlichung von Beiträgen in Wort und Bild auf dieser Seite wird als "bloggen" bezeichnet. Der Duden hat die Begriffe "Blog", "Blogger" und "bloggen" in der 24. Auflage aufgenommen.

Body-Mass-Indexnach diesem Begriff suchen

Der Body-Mass-Index (kurz BMI) ist eine Größe zur Einschätzung des Gewichts eines Menschen im Verhältnis zum Quadrat seiner Größe. Die Formel zur Berechnung des BMI lautet kg / m². Der Wert gibt an, ob ein Mensch normal-, über- oder untergewichtig ist. Der BMI ist umstritten, weil es sich bei dem errechneten Ergebnis lediglich um einen groben Richtwert handelt, da die Formel den Fett- oder Muskelanteil am Gesamtgewebe nicht berücksichtigt.

Bologna-Prozessnach diesem Begriff suchen

Mit dem Begriff Bologna-Prozess wird eine tiefgreifende Hochschulreform bezeichnet, die seit 1999 in Europa umgesetzt wird. Ziel ist es, bis zum Jahre 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Im Rahmen der Reform wurden bereits ein europäisches Leistungspunktesystem und ein zweistufiges System der Studienabschlüsse (Bachelor und Master) eingeführt. Darüber hinaus fördert der Bologna-Prozess die Mobilität der Studierenden und Lehrenden. Das Abkommen wurde 1999 in der italienischen Stadt Bologna unterzeichnet.

Bolzplatznach diesem Begriff suchen

Ein Bolzplatz hat anders als ein richtiger Fußballplatz keine Standards für die Spielfeld- oder Torgröße. In der Regel sind Bolzplätze wesentlich kleiner als reguläre Spielflächen. Die offiziellen Spielregeln werden meist in abgewandelter Form angewandt. Von der Abseitsregel wird im Allgemeinen auf einem Bolzplatz kein Gebrauch gemacht."Bolzen" ist ein Jargonausdruck und bedeutet so viel wie "hart treten".

Bombay / Mumbainach diesem Begriff suchen

Der Name Bombay bedeutet auf Portugiesisch so viel wie "Gute Bucht". Er wurde seit Beginn der Kolonialisierung im 16. Jahrhundert für die wichtigste Hafenstadt des indischen Subkontinents verwendet. Die Hauptstadt des Bundesstaates Maharashtra liegt im Westen Indiens direkt am Arabischen Meer. Die einheimische Bevölkerung des ehemaligen Sumpfgebietes verwendet die Bezeichnung Mumbai, die sich von einer Hindu-Göttin ableitet. Die Regierung Maharashtras beschloss deshalb 1995 offiziell die Umbenennung der Stadt in Mumbai. In Indien sind seitdem beide Varianten gebräuchlich, im englischsprachigen Raum hat sich der Name Mumbai mittlerweile weitgehend durchgesetzt.

Bonnnach diesem Begriff suchen

Bonn war von 1949 bis 1990 Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. 1991 beschloss der Deutsche Bundestag, dass künftig Berlin die Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands sein sollte. Das Bonn-Berlin-Gesetz regelte daraufhin den Umzug der meisten Ministerien nach Berlin und sicherte der Stadt einen finanziellen Ausgleich zu. Bonn darf seit 1994 außerdem den Titel "Bundesstadt" tragen. Heute ist die Stadt am Rhein Sitz vieler UN-Einrichtungen.

Bootcampsnach diesem Begriff suchen

Bootcamps sind Trainings- und Erziehungslager für straffällig gewordene Jugendliche. Unter diesem Namen existieren sie allerdings nur in den USA. Der Begriff kommt vom englischen Wort "boot" für Stiefel und bezieht sich außerdem auf eine ältere Bedeutung für "Rekruten". Jugendliche, die durch Diebstahl, Drogenhandel oder Körperverletzung auffällig geworden sind, werden hier alternativ zu einer Gefängnisstrafe untergebracht. Die Erziehungsmethoden in den amerikanischen Bootcamps werden von Pädagogen und Menschenrechtsorganisationen abgelehnt. Dort gehe es darum, den Willen der Jugendlichen zu brechen, nicht zuletzt mithilfe seelischer Grausamkeiten und körperlicher Tortouren.

Bornholmer Straßenach diesem Begriff suchen

Die Bornholmer Straße verbindet die Berliner Ortsteile Prenzlauer Berg und Wedding beziehungsweise die Bezirke Pankow und Mitte. Der Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin befand sich direkt auf der Bösebrücke. Er war der erste Übergang, der 1989 geöffnet wurde.

Brailleschriftnach diesem Begriff suchen

Der Name Brailleschrift geht auf den Franzosen Louis Braille zurück, der die Schrift 1825 entwickelte. Sie besteht aus einem System von Punkten, die in das Papier gestanzt wurden und deshalb ertastet werden können. Durch die verschiedene Anordnung der Punkte können alle Buchstaben und Leerzeichen ausgedrückt werden.

Brasilianisierungnach diesem Begriff suchen

Brasilianisierung ist ein Begriff aus der Soziologie, der auf einen vermuteten sozialen Wandel in Europa als Folge der Globalisierung abzielt. Diese Zukunftsgesellschaft ähnelt denen der jetzigen südamerikanischen Staaten, in denen es ein Armutsgefälle gibt, das bisher nur aus Ländern der Dritten Welt bekannt war. Eine herrschende und eine dienende Klasse stehen sich hier gegenüber.

Brauereinach diesem Begriff suchen

Eine Brauerei ist ein Ort, an dem Bier und andere Gärgetränke hergestellt werden. Grundlage für Bierbrauereien ist bis heute das Reinheitsgebot von 1516, nach dem Bier nur aus den Zutaten Wasser, Hopfen und Malz bestehen darf. Der Brauprozess ist ein komplexer chemischer Vorgang. Je nach Mischungsverhältnis der Zutaten, Dauer der Grundverfahren und Beigabe von Hefe-Kulturen entstehen unterschiedliche Biersorten mit abweichendem Geschmack, Geruch, Trübung und Alkoholgehalt.

Brüsselnach diesem Begriff suchen

Brüssel ist die Hauptstadt Belgiens. Weil die Stadt Sitz wichtiger europäischer Institutionen ist, wird sie auch als "Hauptstadt Europas" bezeichnet. In der Stadt gibt es zwei offizielle Sprachen, niederländisch und französisch. Brüssel war 1958 Schauplatz der Weltausstellung. Das Atomium, ein Bauwerk, das die friedliche Nutzung der Kernenergie symbolisiert, wurde zu diesem Anlass errichtet. Es gilt heute als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Bruttoinlandsproduktnach diesem Begriff suchen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst die Wirtschaftsleistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Die englische Abkürzung GDP steht für "gross domestic product". Bezeichnet wird damit der Wert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen.

Buddhismusnach diesem Begriff suchen

Der Buddhismus gehört mit seinen circa 400 Millionen Anhängern zu den sieben Weltreligionen. Die Religion geht auf den indischen Prinzen Siddhartha Gautama zurück, der im Alter von 35 Jahren Erleuchtung erlangte und fortan "Buddha" (der Erleuchtete) genannt wurde.

Bundesagentur für Arbeitnach diesem Begriff suchen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist in Deutschland für die Vermittlung und Förderung von Arbeitsplätzen zuständig. Außerdem ist sie für die Leistungsgewährung des Arbeitslosengeldes verantwortlich. Die BA sitzt in Nürnberg. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die BA ist die größte deutsche Behörde und einer der größten Arbeitgeber des Bundes.

Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)nach diesem Begriff suchen

Das Bundesamt für Verfassungsschutz ist der deutsche Inlandsnachrichtendienst. Er sammelt Informationen über Bestrebungen, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder der Länder gerichtet sind und wertet sie aus. Etwa 80 Prozent dieser Informationen gewinnt das BfV aus frei zugänglichen Quellen, beispielsweise Zeitungen, Internetangeboten oder Veranstaltungen. Darüber hinaus arbeitet das BfV mit nachrichtendienstlichen Mitteln, unter anderem mit Telefonüberwachung oder dem Einsatz von so genannten V-Leuten. Der Verfassungsschutz ist dem Bundesministerium des Innern unterstellt und hat seinen Sitz in Köln.

Bundesdruckereinach diesem Begriff suchen

Die Bundesdruckerei stellt Produkte im Bereich Hochsicherheitstechnologien her. So zum Beispiel Banknoten, Personalausweise, elektronische Reisepässe und EU-Führerscheine. Die Bundesdruckerei hat ihren Sitz in Berlin und hat rund 1.300 Mitarbeiter.

Bundesgerichtshofnach diesem Begriff suchen

Der Bundesgerichtshof (BGH) ist das oberste deutsche Gericht auf dem Gebiet der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Er ist die letzte Instanz in Zivil- und Strafverfahren. Der Bundesgerichtshof sitzt in Karlsruhe, gegründet wurde er im Jahr 1950.

Bundeshaushaltnach diesem Begriff suchen

Das Bundesministerium der Finanzen will Sie mit dieser Anwendung rund um den Bundeshaushaltsplan 2008 informieren. Neben einer Einführung in Haushaltsrecht und Haushaltssystematik und dem Finanzplan des Bundes für die Jahre 2007 bis 2011 erhalten Sie das Haushaltsgesetz 2008 mit dem vollständigen Bundeshaushaltsplan in einer interaktiv aufbereiteten Version.

Der Haushaltsplan ist ein Spiegelbild aller finanzwirksamen Politikbereiche des Bundes. Er stellt die Einnahmen des Bundes dar und legt verbindlich fest, in welchem Umfang die Exekutive über Haushaltsmittel (Ausgaben, Verpflichtungsermächtigungen, Planstellen und Stellen) verfügen darf. Der Haushaltsplan ist zugleich Grundlage für die parlamentarische Kontrolle und für die Prüfung durch den Bundesrechnungshof.

Bundeskabinettnach diesem Begriff suchen

Die Bundeskanzlerin bildet zusammen mit den Bundesministerinnen und -ministern die Bundesregierung, die auch Bundeskabinett genannt wird. Aktuell gehören dem Bundeskabinett 16 Mitglieder an. Das Bundeskabinett tagt in der Regel jeden Mittwoch im Bundeskanzleramt, um sich über die Regierungsarbeit auszutauschen

Bundespresseamtnach diesem Begriff suchen

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, auch kurz Bundespresseamt oder BPA genannt sitzt in Berlin und Bonn und ist die Informationszentrale der deutschen Bundesregierung.

Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Mediennach diesem Begriff suchen

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) ist eine selbstständige Bundesbehörde mit Sitz in Bonn. Sie ist dem Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend nachgestellt. Die BPjM prüft auf Antrag von Jugendbehörden oder der Kommission für Jugendmedienschutz, ob bestimmte Medien für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Ist ein Produkt nicht geeignet, trägt die BPjM dieses Produkt in einen Register (Index) ein. Diese Produkte unterliegen dann Einschränkungen im Verkauf, in der Verbreitung und in der Bewerbung und sind nur noch für Erwachsenen zugänglich. Über die Indizierung hinaus bietet die Prüfstelle Tipps und Informationen zur Medienerziehung.

Bundesrechtsanwaltskammernach diesem Begriff suchen

Die Bundesrechtsanwaltskammer vertritt die Interessen der deutschen Rechtsanwälte. Sie setzt sich aus den regionalen Rechtsanwaltskammern und der Rechtsanwaltskammer des Bundesgerichtshof zusammen.

Bundesschatzbriefnach diesem Begriff suchen

Der Bundesschatzbrief ist ein fest verzinstes Wertpapier des Bundes, das nicht an der Börse gehandelt wird. Es wird zwischen zwei Arten von Bundesschatzbriefen unterschieden. Typ A: Die Laufzeit beträgt sechs Jahre und die Zinsen werden jährlich ausgezahlt. Typ B: Der Anlagezeitraum beträgt sieben Jahre, allerdings werden die Zinsen erst bei Rückzahlung in einer Summe ausgezahlt. Die Vorteile: Der Zinssatz steigt jährlich und es besteht kein Risiko, da die Rückzahlung immer 100 Prozent beträgt.

Bundestagnach diesem Begriff suchen

Der Deutsche Bundestag ist das Parlament der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Berlin. Er wird im politischen System Deutschlands als einziges Verfassungsorgan des Bundes direkt durch das Volk gewählt und legitimiert. Die gesetzliche Mindestanzahl seiner Mitglieder beträgt 598. Die tatsächliche Anzahl ist aufgrund von Überhangmandaten meist höher. Eine Legislaturperiode des Bundestags dauert grundsätzlich vier Jahre. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB) können sich zu Fraktionen oder Gruppen zusammenschließen und genießen damit einen besonderen Verfahrens- und Organisationsstatus.

Bundestagsausschussnach diesem Begriff suchen

Ein Bundestagsausschuss ist eine Arbeitsgruppe, die aus mehreren Bundestagsabgeordneten besteht. Zurzeit gibt es im Deutschen Bundestag 22 ständige Ausschüsse, die sich jeweils auf einen Politikbereich konzentrieren. So gibt es beispielsweise einen Gesundheitsausschuss und einen Verteidigungsausschuss. Die Ausschüsse beraten über Gesetzentwürfe und versuchen, mehrheitsfähige Kompromisse zu finden. Sie bereiten damit die Beschlüsse des Bundestages vor. Ein Ausschuss besteht aus 15 bis 42 Mitgliedern und ebenso vielen stellvertretenden Mitgliedern. Die Zusammensetzung wird von der Größe der Fraktionen im Bundestag bestimmt.

Bunkernach diesem Begriff suchen

Bunker sind Räume oder Gebäude, die vor allem der Zivilbevölkerung bei einem militärischen Angriff Schutz bieten. Die Wände bestehen aus besonders widerstandsfähigen Materialien, beispielsweise Beton.