Nachrichten

11.03.2010
"There is much to do"
Hand mit Videokamera
Ein internationaler Videowettbewerb zum freiwilligen Engagement startet auf www.youthreporter.eu. Noch bis Ende Mai könnt ihr eure Auslandserfahrungen auf Film bannen. »
10.03.2010
DenkT@g
Laptop
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ruft zum bundesweiten Internetwettbewerb DenkT@g auf. Bis zum 31. Oktober könnt ihr euch auf einer eigenen Internetseite kreativ mit dem Thema Rechtsextremismus auseinanderzusetzen. »
09.03.2010
Ausbildungsberatung geht weiter
ein Telefon
Die Ratgebertelefon- aktion zu Ausbildungs- und Studienfragen läuft weiter. Gemeinsam mit der Bundesregierung bieten euch eine Reihe regionaler Medien ihre Hilfe an. »

20 Jahre friedliche Revolution


 

YEP werden und Europa erklären!

yep

Video-Podcast

 

Wann und Wo?

März 2010
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930311234

Newsletter

ein Buchcover
Der Kulturbegriff auf 190 Seiten.

Grafik: Beck Verlag

Wissen | 2010 | Februar | Kultur (Nr. 77)

Was ist Kultur?

Was ist Kultur eigentlich? Der heutige Begriff ist so facettenreich, dass sich ganze Institute damit beschäftigen. Auch Terry Eagleton, Literaturtheoretiker alter Garde. Trocken? Ganz und gar nicht!

Terry Eagleton, Professor an der Lancaster University, gehört zu den renommiertesten Literaturkritikern weltweit: Verfasser von trockenen, theoretischen und tristen Publikationen könnte man meinen. Doch Eagleton ist anders. Seine Bücher sind witzig und leicht geschrieben. Sie genießen selbst in nicht-akademischen Kreisen mittlerweile Kultstatus.

Pointierte Einblicke

In „Was ist Kultur?“ gibt er dem Leser einen pointierten Einblick in die unglaubliche Vielfalt des Kulturbegriffs. Da schreibt er vom Ursprung und der Entwicklung der Kultur, von Epochen, Dichtern und Denkern. Eigentlich ganz schön mutig, sich einem solchen Ungeheuer zu nähern. Doch er ist nicht darauf aus, dem neugierigen Leser eine genaue wissenschaftliche Abhandlung hinzuknallen. Bei einem solchen Thema kann man eh nicht alles abdecken. Dafür ist das Werk mit 190 Seiten auch einfach viel zu dünn.

Demontage des klassischen Kulturbegriffs

Bücher gewinnen!
Lust bekommen auf diesen Lesestoff? Wir verlosen von jedem besprochenen Titel drei Exemplare.
Hier geht's zum Gewinnspiel...

Und trotzdem, der Inhalt kommt bei ihm bei weitem nicht zu kurz. Meisterhaft springt er zwischen den einzelnen Epochen, ordnet den Kulturbegriff in den politischen und gesellschaftlichen Kontext ein. Mehr noch, er demontiert den klassischen Kulturbegriff, verweist den überbetonten Begriff auf einen neuen Platz. Er entwickelt sogar einen ganz neuen marxistisch angehauchten Zugang. Glasklare Beobachtungen, witzig geschrieben. Genau richtig um den Horizont zu erweitern, ohne einen dicken Kopf zu bekommen.

Eagleton, Terry, „Was ist Kultur? Eine Einführung.“, Beck München, 12,95€

Autor:
Moritz von Saint-Paul , ist 18 Jahre und ist Schüler
Andere Artikel dieser Art
Meinungen | 2010 | März | Nachhaltigkeit (Nr. 78)

Brot im Müllcontainer

„We feed the world“ - das Buch zum gleichnamigen Film von Erwin Wagenhofer und Max Annes zeigt, welchen Preis unser Essen wirklich hat. »
Wissen | 2010 | März | Nachhaltigkeit (Nr. 78)

Grün, grün, grün ist alles was wir kaufen

Was wir kaufen ist umweltschonend und ökologisch wertvoll. „Grün sein“ ist in. Es gefällt immer öfter das, was das Gewissen nicht belastet. Das haben auch die Konzerne bemerkt. Der Autor Toralf Staud schaut ihnen dabei auf die Finger. »
Wissen | 2010 | März | Nachhaltigkeit (Nr. 78)

Wie umweltfreundlich ist ein Fußball?

Wie nachhaltig leben die Deutschen? Der Autor Tobi Schlegl packte sein Köfferchen, fuhr quer durch die Bundesrepublik und machte eine kleine Bestandsaufnahme. Ergebnisse gibt es in seinem Buch „Zu spät?“. »

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Keine HTML-Tags erlaubt
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

1 + 0 =
Löse dieses einfache mathematische Problem und gebe das Ergebnis ein. Für 1 + 3 gebe z.B. 4 ein.