Ob 68er, Occupy-Bewegungen oder Generation Praktikum: Über Jugendbewegungen wird viel gerätselt und theoretisiert. Autorin Anne Juliane, 20, wirft einen Blick zurück: Wann jugendliche Rock'n'Roll-Fans die ganze Gesellschaft verunsicherten und welches Etikett uns heutzutage aufgedrückt wird, erfahrt ihr in der Bildergalerie.
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Halbstarke - Rock'n'Roll, Coca-Cola, Jeans – Mitte der biederen 1950er Jahre tritt die amerikanische Kultur ihren Siegeszug in Deutschland an. Die breite Bevölkerung war geschockt von Kleidung, Stil und Musik, mit denen Jugendliche in die Öffentlichkeit traten. Als solche Schreckgespenster galten dem braven Bürger die sogenannten „Halbstarken“, junge Männer in Lederjacke und Jeans, die Elvis Presley hörten und auf ihren Mopeds durch die Straßen knatterten. Als es zudem noch zu Krawallen bei Rock'n'Roll-Konzerten kam, befürchteten viele Erwachsene, eine Generation von Kriminellen würde heranwachsen.
Nur eine Minderheit der Jugendlichen waren Halbstarke. Mit ihrem Stil prägten sie aber auch die anderen, die ihn in abgeschwächter Form übernahmen.




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