Nachrichten

10.03.2010
DenkT@g
Laptop
Die Konrad-Adenauer-Stiftung ruft zum bundesweiten Internetwettbewerb DenkT@g auf. Bis zum 31. Oktober könnt ihr euch auf einer eigenen Internetseite kreativ mit dem Thema Rechtsextremismus auseinanderzusetzen. »
09.03.2010
Ausbildungsberatung geht weiter
ein Telefon
Die Ratgebertelefon- aktion zu Ausbildungs- und Studienfragen läuft weiter. Gemeinsam mit der Bundesregierung bieten euch eine Reihe regionaler Medien ihre Hilfe an. »
08.03.2010
Internationaler Frauentag
Frau mit Handy
Seit 100 Jahren findet am 8. März der Internationale Frauentag statt. Die Forderungen von damals, wie gleicher Lohn für gleiche Arbeit, sind auch heute noch aktuell. »

20 Jahre friedliche Revolution


 

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Zwei küssende Jugendliche
75 Prozent aller Jugendlichen leben in einer "klassischen" Familie.

Foto: Barbara Eckholdt, pixelio.de

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Traditionelle Familie auf dem Rückzug

Erstellt am: 04.02.2010

Immer mehr Jugendliche in Deutschland wachsen nicht mehr in einer „klassischen“ Familie auf. Rund 25 Prozent von ihnen leben bei Alleinerziehenden oder in Lebensgemeinschaften.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lebten im Jahr 2008 rund 842.000 Jugendliche in alternativen Familienformen. Das ist ein Viertel aller Jugendlichen im Alter 14 bis 17. Im Jahr 1996 waren es noch 600.000 Jugendliche, das sind 17 Prozent. Alternative Familienformen sind Lebensgemeinschaften mit Kindern oder allein erziehende Mütter oder Väter mit ihren Kindern.

Nach wie vor wachsen Jugendliche jedoch am häufigsten in traditionellen Familienformen auf: 2008 zogen Ehepaare immer noch drei Viertel der Jugendlichen groß. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus - der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.

Seit 1996 stieg die Zahl der Jugendlichen, die von allein erziehenden Müttern und Vätern betreut werden um 37 Prozent. Die Zahl der Jugendlichen, die bei Lebensgemeinschaften aufwuchsen, erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 56 Prozent.