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Foto: Barbara Eckholdt, pixelio.de
Traditionelle Familie auf dem Rückzug
Immer mehr Jugendliche in Deutschland wachsen nicht mehr in einer „klassischen“ Familie auf. Rund 25 Prozent von ihnen leben bei Alleinerziehenden oder in Lebensgemeinschaften.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lebten im Jahr 2008 rund 842.000 Jugendliche in alternativen Familienformen. Das ist ein Viertel aller Jugendlichen im Alter 14 bis 17. Im Jahr 1996 waren es noch 600.000 Jugendliche, das sind 17 Prozent. Alternative Familienformen sind Lebensgemeinschaften mit Kindern oder allein erziehende Mütter oder Väter mit ihren Kindern.
Nach wie vor wachsen Jugendliche jedoch am häufigsten in traditionellen Familienformen auf: 2008 zogen Ehepaare immer noch drei Viertel der Jugendlichen groß. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des Mikrozensus - der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa.
Seit 1996 stieg die Zahl der Jugendlichen, die von allein erziehenden Müttern und Vätern betreut werden um 37 Prozent. Die Zahl der Jugendlichen, die bei Lebensgemeinschaften aufwuchsen, erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 56 Prozent.











