Eine neue Studie zeigt, dass Hochschulabsolventen leichter den Einstieg ins Berufsleben finden.
Egal, ob traditioneller Abschluss, wie Magister, Diplom oder Bachelor – mit einem Hochschulabschluss glückt meist der Start ins Berufsleben. Das zeigt die aktuelle Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF). Mehr als 10.000 Absolventen wurden ein Jahr nach ihrem Abschluss an der Uni oder der Fachhochschule befragt.
Die Arbeitslosenquote der Studenten mit traditionellem Abschluss liegt demnach bei vier Prozent, die der Bachelorabsolventen sogar noch darunter (drei Prozent FH, zwei Prozent Uni). „Die Berufsaussichten für Hochschulabsolventen sind gut und werden sich wegen des Fachkräftemangels weiter verbessern“, betonte Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.
Auch die Brutto-Jahresgehälter für Vollzeitbeschäftigte haben sich zuletzt verbessert. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Berufsgruppen. Topverdiener sind die Mediziner und auch die Wirtschaftswissenschaftler liegen gut im Rennen. Weniger im Portemonnaie haben meist Absolventen der geisteswissenschaftlichen Studiengänge und der Sozialpädagogik.
77 Prozent der Bachelors von Universitäten und 53 Prozent der Bachelors von Fachhochschulen bleiben an der Uni und nehmen ein weiteres Studium, meist einen Master, in Angriff. Das geschieht jedoch weniger, weil sie sich mit einem höheren Abschluss bessere Berufschancen ausrechnen, sondern vielmehr aus persönlicher Motivation.
Weitere Informationen zur Studie gibt es beim Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Die gesamte Studie könnt ihr beim HIS-Institut für Hochschulforschung nachlesen.


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