Keine Angst, in den nachhaltigen Einkaufskorb passt nicht nur Obst. Foto: Renate Franke, pixelio.de

Um unsere Zukunft zu sichern, müssen wir umdenken. Schritt für Schritt. Der Nachhaltigkeitsrat hat dafür einen „nachhaltigen Warenkorb“ erstellt. In ihm findet ihr Tipps zum nachhaltigen Konsum.

Grüne Geschenke


Egal ob zum Geburtstag, Valentinstag oder mal für zwischendurch als Zeichen der Zuneigung: für kleine Überraschungen müsst ihr nicht gleich in den Laden rennen. Wie wäre es stattdessen mit etwas Selbstgebasteltem oder damit, gemeinsam einen Baum zu pflanzen.
 

Klasse statt Masse

 

Mädchen schaut T-Shirt an
Wurden dafür faire Löhne gezahlt?
Foto: Bilderbox

Alle paar Wochen ein neues T-Shirt kaufen müssen, weil das alte schon wieder aus der Mode ist oder einfach nur ein Loch hat? Lieber mal etwas mehr investieren. Dann habt ihr etwas, das lange hält. Das spart nicht nur eine Menge Geld, sondern ihr lebt auch nachhaltiger, ohne eure Lebensgewohnheiten umstellen zu müssen. Außerdem werden oft nur für solche Produkte faire Löhne bezahlt, die etwas mehr kosten.

 

Energiesparmodus


Egal ob iPod, Laptop oder einfach nur das Handy. Viele elektronische Geräte besitzen einen Energiesparmodus, den leider kaum jemand benutzt. Das Umstellen dauert keine 5 Sekunden und schon habt ihr nicht nur etwas für euren Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt getan. Auch beim Kauf von neuen Bildschirmen für den PC solltet ihr auf die Energieeffizienz achten. Das vermeidet unnötig hohen Stromverbrauch.
 

Bioprodukte

 

zwei Mädchen auf dem Markt
Auf dem Markt einkaufen ist nicht nur nachhaltig, es macht auch mehr Spaß. Foto: Bilderbox

 

Beim Kauf von Nahrungsmitteln könnt ihr besonders viel für ein nachhaltiges Leben tun. So sind zum Beispiel saisonale Produkte aus der Region nicht nur günstiger, sondern auch umweltschonender. Herkunftsländer vergleichen, lautet die Devise: Deutsche und argentinische Äpfel schmecken nämlich ziemlich gleich. Aber einen Apfel aus Argentinien einzufliegen, belastet die Umwelt um ein Vielfaches mehr.
Wer nicht so recht weiß, was er kaufen soll kann sich zum Beispiel an den Zertifikaten der deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft, der DLG, orientieren.

Einweg ist einfältig

Wenn Getränke, dann aus Mehrwegflaschen. Diese Flaschen werden nachdem sie zurück gebracht wurden, gereinigt und bis zu 25-mal wieder befüllt. 20 Mehrwegflaschen ersetzen im Alltag 10.000 Einwegflaschen. Durch Mehrweg werden also deutlich weniger Ressourcen verbraucht.
 

Schönheit um jeden Preis?

Fast täglich gibt es neue Kosmetikprodukte auf dem Markt. Frau sollte sich fragen: Muss ich wirklich alles haben? Wer häufig zum Schminkkasten greift, läuft Gefahr, an einer Allergie zu erkranken und verbraucht eine Menge Ressourcen. Wenn ihr nicht drauf verzichten wollt, solltet ihr wenigstens auf das Ökotestsiegel oder Ähnliches achten.
 

Vorsicht Spielzeug

Teddy mit Beipackzettel
Giftig oder nicht?
Foto: Sebastian Bolesch

Nachhaltig leben bedeutet auch gesundheitsbewusst zu leben. Spielzeuge, die giftige Stoffe enthalten, stammen häufig aus Billiglohnländern. Außerdem werden sie dort oft unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Besonders betroffen ist Plastikspielzeug, da es oft Weichmacher enthält. Also kein Spielzeug mit PVC oder Phthalat – das ist ein giftiger Weichmacher - kaufen.

 

Recycling ist in

Egal ob Schreibblöcke, Umschläge oder Geschenkpapier. Heute ist fast alles auch aus recycelten Materialien zu haben. Wer also was gegen das Waldsterben tun möchte, kann einfach wiederverwertetes Papier kaufen.
Logos helfen dabei: Das Europäisches Umweltzeichen, der blaue Engel oder das Symbol des Forest Stewardship Council (FSC) zeigt euch, was ihr kauft.
 

Frischer Fisch

Die Weltmeere werden langsam leer gefischt. Bereits heute sind rund achtzig Prozent der Fischbestände in Europa überfischt -das heißt es wird so viel gefangen, das sich die Bestände nicht erholen können. Achtet also drauf, nur solchen Fisch zu kaufen, der auch unter Bedingungen gefangen wurde, die es ermöglichen die Bestände aufrecht zu erhalten oder gar zu vergrößern. Das zeigt euch zum Beispiel das MSC-Siegel des Marine Stewardship Council. Vermeidet Arten wie Aal oder Dorsch, die sowieso schon kurz vor dem Aussterben stehen.

Kommentare

Bio ist Unsinn! Der einzige Unterschied zwischen Bio-Bauern und normalen Bauern: Die normalen Bauern düngen am Tag, die Biobauern nachts!

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