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Mehr Hilfe für Haiti
Mehr als 70.000 Opfer sind nach dem Erdbeben in Haiti geborgen worden, bis zu 200.000 Opfer werden erwartet. Die Bundesregierung erhöhte inzwischen ihre Hilfe auf 7,5 Millionen Euro.
Am fünften Tag nach dem katastrophalen Erdbeben rief die haitianische Regierung den Ausnahmezustand aus. Nach Regierungsangaben vom Sonntag soll die Maßnahme vorerst bis Ende des Monats aufrechterhalten werden. Außerdem wurde eine einmonatige Staatstrauer ausgerufen.
Über die Zahl der Todesopfer herrscht immer noch Unklarheit. Nach Angaben der Regierung wurden bereits 70.000 Tote geborgen. Es wird davon ausgegangen, dass bei dem Beben am Dienstag bis zu 200.000 Menschen ums Leben gekommen sein könnten. In Port-au-Prince schlägt die Verzweiflung immer häufiger in Gewalt um. Die Zahl der Plünderungen steigt - Anwohner wehren sich mit Gewalt dagegen.
Die Bundesregierung stockte ihre Hilfe für Haiti auf: Das Auswärtige Amt leistet humanitäre Soforthilfe in Höhe von 5 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit erhöht seine Nahrungsmittelhilfe auf 2,5 Millionen Euro. Dies gaben Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel am Samstagabend bekannt.










