Frischer Wind in der Wissenschaft: Die Sieger des 46. Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ stehen fest. Bundespräsident Christian Wulff zeichnete gestern Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher in Kiel aus.
Ist die Leitung sicher? Joshua Kühner (20), Till Hülsmann (21) und Jonatan Molinski (19) aus Hessen entwickelten eine laserbasierte Methode zur Kryptografie in Glasfasern. Ihr Verfahren zur Verschlüsselung ermöglicht eine schnelle und abhörsichere Datenübertragung. Damit gewannen die drei Nachwuchswissenschaftler den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit.
Bundespräsident Christian Wulff würdigte die Leistungen aller „Jugend forscht“-Finalisten: „Unser Land braucht qualifizierte und engagierte Nachwuchskräfte in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik, die ihre Fähigkeiten später in Hochschulen, Unternehmen und in den Schulen einsetzen. Jugend forscht ist
ein exzellentes Instrument zur Entdeckung und Förderung junger Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler.“
Der Wettbewerb "Jugend forscht" wurde vom früheren "Stern"-Herausgeber Henri Nannen ins Leben gerufen.
Alle Preisträger und die Beschreibungen ihrer Projekte findet ihr auf der Internetseite von Jugend forscht.

