Pflegepersonal wird dringend gesucht. Foto: WBS TRAINING gGmbH

Klar! Schekker stellt euch Berufe und Studiengänge vor, die voraussichtlich in den nächsten Jahren gefragt sein werden.

Laut der Bertelsmann Stiftung wird bis 2020 besonders in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Ingenieurwesen und in den Erziehungswissenschaften eine Menge Bedarf bestehen. Aber auch in der Mathematik/Informatik, Rechtswissenschaften sowie im Maschinenbau werden deutlich mehr Arbeitskräfte benötigt.

Umweltmanagement

Umweltmanagement befasst sich mit der Organisation und Koordination betrieblicher Umweltschutzaktivitäten, um Umweltbelastungen zu vermeiden oder zumindest zu vermindern. Hierbei gibt es ein großes Angebot an spezifischen Studienfächern, sei es die Agrarbiologie oder die Ernährungswissenschaft. Klimawandel, Bevölkerungsexplosion, Rohstoffknappheit – all dies dürfte belegen, dass Umwelt Zukunft sein muss und Umweltschutz längst ein Grundsatz zur Führung eines Unternehmens ist.
Mehr Infos und alle Hochschulen findet ihr hier.

Verwaltungswissenschaftler/in


Sie analysieren, gestalten und kontrollieren Verwaltungsprozesse, zum Beispiel bei der Polizei oder der Justiz. In der Regel wird Verwaltungswissenschaft an einer Fachhochschule drei Jahre lang studiert. Danach ist ein direkter Berufseinstieg möglich. Es ist das einzige Fach mit fast 100-prozentiger Erfolgschance, da an den FHs so gut wie jeder Student seinen Abschluss macht. Auch die Chancen auf einen Arbeitsplatz stehen gut: 2009 waren bundesweit nur 24 Absolventen arbeitslos gemeldet.
Mehr Infos bei der Arbeitsagentur.
 

Bauingenieur/in


Bauingenieure begleiten nicht nur Bauvorhaben von Gebäuden oder Brücken. Zunehmend werden sie sich auch um die bebaute Natur kümmern. Somit wird der Beruf des Bauingenieurs zu einem Zukunftsberuf. Ob allgemeine oder eine fachgebundene Hochschulreife – studieren kann man Bauingenieurwesen an Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien. Nach der Regelstudienzeit von acht bis neun Semestern ist der Einstieg in den Beruf gewährleistet: Wegen des mangelnden Nachwuchses bleibt das Risiko der Arbeitslosigkeit bei den Absolventen ebenso gering.
Mehr Infos findet ihr im Internet.
 

Mathe


Mathematiker werden gesucht - besonders als Lehrer . Sie bringen Kindern logisches Denken bei oder berechnen, wie wahrscheinlich Naturkatastrophen sind. Mathematik wird in so ziemlich allen Wissenschaften angewandt – sei es in der Medizin, Natur oder Wirtschaft. Bis zum Bachelor an einer Fachhochschule oder Universität vergehen mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Aber Leidenschaft ist gefragt: Viele scheitern nämlich in den ersten drei Semestern: Von drei Erstsemestern schafft es nur einer bis zum Abschluss.
Mehr Infos gibt es bei der Arbeitsagentur.
 

Physik


Physiker sind und bleiben auf dem Arbeitsmarkt begehrt. Sie sind als Wissenschaftler in vielen unterschiedlichen Berufen tätig; üblicherweise in den Entwicklungs- und Forschungsabteilungen von Unternehmen verschiedener Branchen. Studiert wird Physik an Universitäten, durchschnittlich über drei bis vier Jahre. Voraussichtlich gehen bis 2015 pro Jahr 1.700 Physiker in Rente, wodurch der Bedarf an Nachwuchs noch mehr steigen wird.
Mehr Infos zum Beruf des Physikers.
 

Humanmedizin


Wie der Name schon sagt, beschäftigen Humanmediziner sich mit unserem Körper, warum er krank wird und welche Therapien geeignet sind. Das Studium und die Zulassungen dafür sind nicht zu unterschätzen: Abitur und ein NC von 1,0 bis 1,4 sind da Voraussetzung. 10.000 Mediziner gehen pro Jahr in Rente und allein 2008 wanderten 3.065 bereits tätige Ärzte aus. Der Markt ist leergefegt, und somit entsteht ein großer Mangel an Ärzten: Bestens für Neueinsteiger.
Mehr Infos für angehende Mediziner.

Pflegemanager/in


Nicht zuletzt wegen des demographischen Wandels ist der Gesundheitsmarkt eine boomende Branche. Mit der Weiterbildung zum Pflegemanager können derzeitige Fachkräfte aus den Bereichen Kranken- und Altenpflege die Leitung des gesamten Pflegedienstes übernehmen und sind somit für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich.
Mehr Infos findet ihr hier
 

Fluglotse/Fluglotsin


Seit Jahren nimmt der Flugverkehr zu. Daher werden mehr Fluglotsen gebraucht. Der Job ist allerdings nichts für schwache Nerven. Nur jeder Zehnte schafft den Aufnahmetest zur Ausbildung. Diese ist einheitlich geregelt und wird ausschließlich von der Akademie für Flugsicherung in Langen bei Frankfurt am Main durchgeführt. Wer sie aber meistert, dem ist eine Stelle garantiert - mitsamt guter Bezahlung.
Weitere Infos gibt es bei der Deutschen Flugsicherung.
 

IT-Sicherheitsexperte/-expertin


Aufbau von Passwortsystemen, Suche nach Viren oder das Schließen von Sicherheitslücken – all dies gehört zum Arbeitsfeld der IT-Sicherheitsexperten. Kurz: Sie schützen die Daten eines Unternehmens oder einer Behörde vor unbefugtem Zugriff. Es gibt viele Möglichkeiten für den Einstieg. Meistens gelangt man in die IT-Branche über die Belegung entsprechender Fächer und Kurse während eines IT-bezogenen Studiums. Und gerade in der Zeit von Facebook und Co. dürfte dieser Job unumstritten von großer Bedeutung sein.
Mehr Infos gibt es im Netz.
 

Java-Programmierer/in


Java ist eine universell nutzbare Programmiersprache und wird heutzutage bei allen innovativen Aufgaben in einem Unternehmen eingesetzt. Mit Hilfe dieser netztauglichen Programmiersprache können sogar Geräte - vom Fernseher über Küchengeräte bis hin zur Scheckkarte - netztauglich gemacht werden. Voraussetzungen: Gute PC-Kenntnisse sowie logisches und mathematisches Denken.
Mehr Infos zum Thema Java-Programmierer gibt es hier.
 

Klinikmanager/in


Durch den hohen Kostendruck in den Kliniken ist im Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren ein neuer Job entstanden – der Klinikmanager. Klinikmanager sind nicht nur medizinisch, sondern besonders wirtschaftlich ausgebildet. Und genau deshalb hat dieser Beruf auch Zukunft: Kliniken müssen schließlich auch für ein positives Jahresergebnis sorgen. Spezielle Studiengänge für Krankenhausmanagement werden von immer mehr Universitäten und Fachhochschulen angeboten.
Mehr Infos findet ihr hier.

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