Die Aufdeckung der Mordserie der sogenannten Zwickauer Zelle hat es allen vor Augen geführt: Noch immer spuken rechtsextremistische Einstellungen durch die Köpfe von Menschen, die dafür sogar morden. In den 1970er und 1980er Jahren versetzte die linksterroristische Rote Armee Fraktion (RAF) Deutschland in Angst und Schrecken, nach dem 11. September 2001 warnten die Sicherheitsbehörden vor Anschlägen von Islamisten. Extremismus in verschiedenen Schattierungen ist und bleibt ein Thema.
Werden Extremisten bei Straftaten entdeckt, werden die Sicherheitsbehörden und Gerichte aktiv. Zahlreiche Organisationen und Initiativen versuchen zu verhindern, dass sich extremistische Einstellungen überhaupt bilden. Aktiv werden sie in Schulen, im Netz bis hin zu Fußballstadien. Zuletzt hat es bei einigen Partien Randale gegeben und man konnte den (falschen) Eindruck gewinnen, auf den Rängen stünden nur Krawallmacher und extremistische Hooligans.
Die Öffentlichkeit hatte lange ein recht klares Bild von Rechtsextremisten vor Augen: männlich, Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel. Aber auch viele Frauen sind in dieser Szene aktiv. Und auf Demonstrationen sind Rechtsextreme äußerlich oft nur noch schwer als solche zu erkennen. In den Köpfen hat sich aber nur wenig geändert. Und wer einmal in der extremistische Szene ist, hat es sehr schwer, dort wieder herauszukommen.
Fast jeder ist schon mal in Kontakt mit Extremisten gekommen. Es ist also ein Thema, das alle angeht. Deshalb haben wir diese Ausgabe von „Schekker – das Jugendmagazin der Bundesregierung“ dem Thema Extremismus gewidmet.





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