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Erdbeben in Haiti
Ein schweres Erdbeben zerstörte am Dienstag Nachmittag die Hauptstadt Haitis. Die Zahl der Todesopfer ist derzeit noch unklar. Die Bundesregierung stellt 1,5 Millionen Euro Soforthilfe bereit.
Der Ausgangspunkt des Bebens lag nur 15 Kilometer von der Hauptstadt Haitis Port-au-Prince entfernt. Mit Stärke 7,0 zerstörte das Erdbeben unter anderem das UNO-Hauptquartier, den Präsidentenpalast und die Kathedrale. In der Stadt herrschen chaotische Zustände.
Das genaue Ausmaß der Schäden ist noch immer nicht zu ermessen. Das Rote Kreuz schätzte die Zahl der Betroffenen auf insgesamt drei Millionen Menschen. Tausende Menschen werden noch unter den Trümmern in der weitgehend zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince vermutet.
Inzwischen ist die internationale Hilfe angelaufen. Zahlreiche Länder brachten gestern Hilfsgüter, Rettungsteams und Material auf den Weg in den Karibikstaat. Das deutsche Auswärtige Amt stellt als unmittelbare Reaktion eine Million Euro humanitäre Soforthilfe für die Notversorgung der Opfer zur Verfügung, das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung weitere 500.000 Euro.
Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt und wurde in den vergangenen Jahren mehrfach von Naturkatastrophen heimgesucht.










