"Das Geld reicht nie" – das könnte auch als große Überschrift über meinem Leben stehen. Wenig Geld ist bei mir schnell weg – viel Geld fast genau so schnell.
Dass das nicht nur mir so geht, hat mir dieses Buch bestätigt. Ich weiß jetzt, wie wir Menschen eigentlich zum Geld kommen, warum manche mehr Geld haben als andere, wie schwer es sein kann, eigenes Geld zu verdienen und wie leicht es für manche ist, ganz schnell sehr viel Geld zu verdienen, weil sie die richtige Idee zur richtigen Zeit hatten.
Welche Ideen das sind, und wie die Menschen hinter den Ideen ticken, erfährt man auch in diesem Buch. Auch Politik spielt eine Rolle in dem Buch. Man erfährt, was arme und reiche Länder verbindet, warum es Gewinner und Verlierer gibt und wie Geld, Staat und Globalisierung zusammenhängen. Das alles erklärt der Autor an Beispielen, die jeder versteht und die durch viele witzige Zeichnungen ergänzt werden.
Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die sich für Wirtschaft und Geld interessieren und schon immer wissen wollten, warum Getränke an der Tankstelle häufig viel teurer sind als im Supermarkt, warum CDs nicht 10 Euro, sondern 9,99 Euro kosten und warum Popstars und Spitzensportler viel zu viel verdienen.
Anna Matz, 17, Schülerin
Winand von Petersdorff: „Das Geld reicht nie“
(Frankfurter Allgemeine Buch, 19,90 Euro)






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