Nachrichten

09.09.2010
Deutschlandstipendium
Prüfung
Ab dem nächsten Sommersemester gibt es ein neues deutschlandweites Stipendienprogramm für Studierende. Bis zu 10.000 Studentinnen und Studenten sollen davon profitieren können. »
08.09.2010
Ideenschmiede
Weltkugel auf Hand
Ihr habt Ideen für die Welt von morgen? Dann macht mit bei der Wrigley Ideenschmiede, dem neuesten Projekt von Jugend denkt Zukunft. Teilnehmen könnt ihr bis zum 12. November. »
07.09.2010
Neues Energiekonzept beschlossen
Windrad
In der Nacht zu gestern einigte sich die Bundesregierung auf ein neues Energiekonzept. Neben den Restlaufzeiten für Atomkraftwerke geht es vor allem um den Weg zu den erneuerbaren Energien. Das Konzept zählt damit zu den umweltverträglichsten weltweit. »

20 Jahre Deutsche Einheit


 

Video-Podcast

 

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Wissen | 2010 | Mai | Eltern (Nr. 80)

Wir leben in Verhandlungshaushalten

Ob eine Familie funktioniert, hängt entscheidend vom gegenseitigen Verständnis ab. Schekker-Autor Gerrit sprach darüber mit Professor Jürgen Mansel von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. »
Meinungen | 2010 | Mai | Eltern (Nr. 80)

Wollt ihr später mal Kinder haben?

Jeder sagt euch was anderes: Eure Karriere ist wichtig, Familie ist wichtig, Kinder kann sich doch sowieso niemand leisten.... Aber was denkt ihr? Wollt ihr später mal Kinder? Stimmt ab im Schekker-Voting. »
Wissen | 2010 | Mai | Eltern (Nr. 80)

200 € für Spielzeug?

Mit Familie kennt ihr euch aus, meint ihr? Dann testet euer Wissen im Schekker-Quiz. »
Menschen | 2010 | Mai | Eltern (Nr. 80)

Slam

Ein Buch von Nick Hornby über die Frage: Wie soll man Vater werden, wenn man selbst nicht mal alt genug ist, in der Kneipe ein Bier zu bestellen? »
Städte und Regionen | 2010 | April | Gerechtigkeit (Nr. 79)

Auch in vollen Zügen genießbar

Eines der schönsten Aquarien weltweit: Das Two Oceans Aquarium bietet Einblicke aus dem Atlantischen und dem Indischen Ozean. Aber auch Leute, die gern einkaufen kommen hier nicht zu kurz: Der Canal Walk ist mit 400 Läden das größte Einkaufszentrum der Südhalbkugel. Oder doch lieber Geschichte? Die Gefängnisinsel Robben Island steht seit Mitte der 1990er Jahre offen zur Besichtigung. 1999 wurde sie sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt. Freuen können wir uns, bald auch im Fernsehen die Stadt zu erleben, denn die Fußball WM 2010 wird auch im Green-Point-Stadion in Kapstadt gespielt.

Städte und Regionen | 2010 | April | Gerechtigkeit (Nr. 79)

Ja, ich will!

„Von Tag zu Tag merke ich, wie wichtig meine Arbeit hier in Kapstadt ist. Auch wenn ich nur einen kleinen Teil zur Verbesserung der Ungerechtigkeit der Stadt beitrage, kommt es mir vor, als würde ich Welten bewegen“, so ein ehemaliger Freiwilligenhelfer. „Der einjährige Freiwilligendienst war die überwältigendste und faszinierendste Erfahrung meines ganzen Lebens. Noch nie zuvor wurde ich von so einem atemberaubenden Gefühl erfasst, wie ich es in Kapstadt erlebt habe.“ Wenn das euer Interesse geweckt hat, könnt ihr euch unter www.no-limits-afrika.de genauer zu der Hilfsorganisation informieren.

Städte und Regionen | 2010 | April | Gerechtigkeit (Nr. 79)

Kapstadt ändert sich

Auch wenn der regierende ANC – der African National Congress - nicht alle Erwartungen der Wähler erfüllen konnte: Überall im Land sind Fortschritte besonders im sozialen Bereich zu bemerken.

In Kapstadt hat sich schon vieles grundlegend geändert: Die hohe Kriminalitätsrate wurde gemildert und viele Stadtviertel wurden mittels Sanierungsprogrammen entwickelt.

Die Regierung hat sich für die laufende Legislaturperiode vor allem dem Abbau der historisch bedingten Ungleichheit, der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, Armut, Unterentwicklung und Kriminalität sowie der Leistungssteigerung der öffentlichen Verwaltung verschrieben. Daher legt sie auf die schnelle Umsetzung der Regierungsprogramme auf Provinz- und Kommunalebene großen Wert. »

Städte und Regionen | 2010 | April | Gerechtigkeit (Nr. 79)

Noch heute ist Kapstadt geteilt

Auch nach dem Ende der Apartheid änderten sich die Zustände in Kapstadt nur sehr langsam. Nach wie vor leiden die Bewohner unter wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Problemen.
Bloß einem kleinen Teil der damals benachteiligten Bevölkerungsgruppen ist es bisher gelungen, in die teureren weißen Wohngebiete umzuziehen.

Städte und Regionen | 2010 | April | Gerechtigkeit (Nr. 79)

Die Apartheid

Jahrzehnte lang versuchte die weiße Regierung schwarze Elendssiedlungen zu entfernen. Das wohl berühmteste Beispiel ist der District Six, den man absichtlich verkommen ließ. Aufgrund „unhaltbarer hygienischer Zustände“ wurde er als Sanierungsgebiet deklariert. Doch die Rassentrennung war nicht vollständig durchzusetzen. Ein letzter Versuch wurde im Jahr 1986 unternommen, als etwa 70.000 Menschen zwangsumgesiedelt werden sollten und dabei Hunderte starben. Da auch diese radikalen Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg führten, beugte sich die Regierung dem Druck der internationalen Staatengemeinschaft und begann, die Lebensverhältnisse in den Armenvierteln zu verbessern.

Städte und Regionen | 2010 | April | Gerechtigkeit (Nr. 79)

Die "Mutter" der Städte Afrikas

Aus Mangel an Arbeitern und Frauen wurden Sklaven aus verschiedenen Ländern geholt. Dies war der Ursprung der heutigen farbigen Bevölkerungsschicht. Nach einer 150-jährigen niederländischen Herrschaft war die VOC nahezu bankrott. 1814 eroberten Briten die erste in der Kolonialzeit Südafrikas gegründete Stadt. In dieser Zeit wurde die Sklaverei abgeschafft. Auch durch den erstmaligen Abbau von Diamanten und Gold veränderte sich die Stadt rasch. Noch heute ist das in Kapstadt gegründete Unternehmen „De Beers“ der größte Diamantenförderer der Welt. Im Jahre 1901 diente der Regierung die Beulenpest als Vorwand, die Rassentrennung einzuführen. Das Ergebnis waren nach Hautfarbe getrennte Wohnviertel und Stadtteile.